WEG-Zitate

zusammengestellt von Matthias J. Augsburg

 

„Jeder Weg ist einzigartig –

so wie der persönliche Fingerabdruck,

den eine Seele auf der Erde hinterlässt.“

Matthias J. Augsburg

„Manchmal steht einer auf beim Abendbrot;
und geht hinaus und geht und geht und geht, -
weil eine Kirche wo im Osten steht.
Und seine Kinder segnen ihn wie tot.

Und einer, welcher stirbt in seinem Haus,

bleibt drinnen wohnen,

bleibt in Tisch und Glas,
so dass die Kinder in die Welt hinaus
zu jener Kirche zieh´n, die er vergaß.“

Rainer Maria Rilke

 

 

 

Einleitung

„Der Krebs hat mein Leben gerettet“ – dieses Zitat von Scott Binder gab mir den auslösenden Impuls für die Zusammenstellung dieser WEG –Zitate.

Als WEG - Entdecker bin ich mehr und mehr fasziniert von der Vielfalt des Lebens und seiner immerwährenden Schöpferquelle.

Diese ungezählte Vielfalt wird im Menschlichen Dasein deutlich, durch jeden einzigartigen Fingerabdruck, den eine Seele auf der Erde hinterlässt.

Diese Einzigartigkeit zu leben, mich wirklich dem Fluss des Lebens hinzugeben, ist und war für mich nicht immer einfach.

So lebe auch ich in dem Umfeld einer Zivilisation, die in ihrer ausgeprägten Haben-Orientierung die Oberflächlichkeit des Lebens betont. In dem unstillbaren Verlangen dieser Dynamik wird vielfach die Lebensgrundlage unserer Erde zerstört.

Die Parallele zu der Krebs Entwicklung im Menschlichen Organismus ist dabei offensichtlich. WOFÜR dieses Krankheitsbild als Teil des Lebens not-wendig ist mag hieran deutlich werden.

„Auch der Krebs wird so zum Lehrmeister der Verbindung mit dem Leben.“

Dieser Satz stammt aus meinem Buch: Das Wesen vom Krebs – Wachstum ohne Ziel.

Die ausgewählte Zusammenstellung der vorliegenden WEG –Zitate mögen jedem Leser und jeder Leserin Mut machen und öffnen, für eine tiefere Verbindung mit dem Leben – mit dem Wesen, das wir sind.

Von ganzen Herzen wünsche ich Ihnen und Euch reichen Segen und alles Gute auf dem ganz persönlichen WEG mit den Worten:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry

Matthias J. Augsburg

 

WEG-Zitate

zusammengestellt von Matthias J. Augsburg

Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein. Carl Gustav Jung

Der Krebs hat mein Leben gerettet

Auszug aus dem Interview mit Scott Binder geführt von Manuela Hartung auf evidero.de

Welchen Rat würdest du anderen Menschen geben, die an Krebs leiden?

Dass sie ihn auch mit natürlichen Heilmethoden besiegen können und dass ihr Krebs ihnen helfen kann, das Leben zu führen, für das sie bestimmt sind. Ich glaube, dass wir Krebs bekommen, weil etwas in unserem Inneren und in unserem Leben aus der Balance geraten ist. Ich schreibe gerade an einem Buch mit dem Titel “Krebs hat mein Leben gerettet”, in dem ich darlege, wie Krebs tatsächlich sein Segen sein kann, wenn derjenige, der die Diagnose erhält, bereit dazu ist, sein Leben radikal zu ändern, um eine Balance von Körper, Geist und Seele zu erreichen.

Und was können wir alle von deiner unglaublichen, aber auch tragischen Reise lernen?

Manchmal kann auch aus der tiefsten Dunkelheit Schönheit entstehen. An diesen Orten können wir reine, pure Liebe finden. Oft entpuppen sich gerade die Zeiten im Leben, die auf den ersten Blick wie eine Katastrophe aussehen, hinterher als ein Geschenk. Der Krebs hat mein Leben gerettet, denn er hat mir gezeigt, was mir wirklich wichtig ist. Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, dann erkenne ich, dass es auf meiner Reise um mehr als nur mein Leben ging. Es ging um die Bedeutung des Lebens an sich und das gilt für jeden von uns.

Zwei Tage nach meiner Diagnose starb ein guter Freund von mir und vier Wochen später starb mein bester Freund. Es gibt keine Worte, um die Trauer zu beschreiben, die ich fühlte. Der Schmerz und die Trauer, vor allem für meinen besten Freund, werden für immer ein Teil von mir bleiben. Und es dauerte nicht lange, bis ich erkannte, dass ich gerade eine wichtige Lektion über Leben und Tod erhielt, über die Vergänglichkeit unserer Existenz.

Gleich zwei Menschen zu verlieren, die so eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt hatten und gleichzeitig selbst mit einer lebensbedrohlichen Situation konfrontiert zu sein, hat mich gelehrt, dass wir wirklich nicht wissen, wann unser Leben endet. Es spielt keine Rolle, wer wir sind, es kann jeden Augenblick passieren. Dass wir jetzt gerade am Leben sind, ist ein Geschenk, denn morgen sind wir vielleicht schon nicht mehr da.

Deshalb ist es so wichtig, das zu tun, was wir lieben und zu sein, wer wir wirklich sind. Wir sollten uns nur mit den Menschen umgeben, die uns verstehen und so akzeptieren, wie wir sind. Das Leben ist zu kurz, um es mit Dingen oder Personen zu verschwenden, die unsere Seele nicht erfüllen.

 

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge. Kurt Marti

 

9 Wege in ein krebsfreies Leben: Wahre Geschichten von geheilten Menschen Buch Dr. Kelly Turne, Irsiana

 Ein Weg bildet sich dadurch, daß er begangen wird. Zhuangzi

„Ich entschied mich für das Leben“ Annette Rexrodt von Fircks, Buch: …und flüstere mir vom Leben, Wie ich den Krebs überwand, Ullstein

Und ob ich schon wanderte im Finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Psalm 46.3

Dem Krebs davonleben Buch: Annette Rexrodt von Fircks, Ullstein

 

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg. Buddha

Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg. Mahatma Gandhi

Es gibt keinen Weg zur Liebe. Die Liebe ist der Weg.

 

„Ich bin sehr glücklich und dankbar für die Heilung, denn ich lebe sehr gerne!“ Aus dem Buch: Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten, Thomas Hartl und Reinhard Hofer, Ueberreuter

 

Niemand rettet uns, außer wir selbst. Niemand kann und niemand darf das. Wir müssen selbst den Weg gehen. Buddha

Und dann kam alles ganz anders … Um es nicht zu spannend zu machen: Es geht mir bombig. Am 21. Januar 2017 wäre ich tot gewesen. So wurde es mir jedenfalls prophezeit: „In einem halben Jahr sind Sie tot, wenn Sie sich nicht operieren lassen!”

Mai 2018 – mir ging es nie besser! Und meine Blase ist immer noch da, wo sie hingehört. Mitten in meinem Bauch …

momentum 3/2018: Claudia Graszek, Was? Ich?? Blasenkrebs???

Ein tiefer Fall führt oft zu hohem Glück. William Shakespeare

„Reise ins Ich“. Heute betrachtet Frau Moispointner ihren Krebs als Geschenk: „Ich bin jetzt ganz anders, ich bin ein freier Mensch. Und ich kann vielen kranken Menschen helfen, weil ich alles selbst erlebt habe.“ Aus dem Buch: Es gibt kein Unheilbar – Wie Menschen sich selbst heilen, Reinhard Hofer, Ueberreuter

Geh deinen Weg und lass die Leute reden! Dante Alighieri

Mit der Zeit ist mein ganz eigener Lebensweg als Motivation dazugekommen. Ich wollte und will weiterleben, um meinen Platz zur Unterstützung der Menschheit zu finden, meine Lebensaufgabe, auch nach meinem Muttersein, zu erfüllen. Indem ich mir bewusster wurde, was „heil werden” bedeutet und ich dieses „Heilwerden” anderen ermöglichen wollte, führte es mich immer näher zu meinem Sinn, meiner Identität. momentum 4/2017: Eva Tjaden-Neetz, Statt Perfektionismus und Erschöpfung ...lieber Selbstfürsorge und Gelassenheit

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen. Erich Kästner

Vorbilder und Eigenmacht. Ich galt schon immer als eigenwillig. Was mir nicht einleuchtete, habe ich nicht gemacht. Mit den Jahren habe ich gute Erfahrungen gemacht, meine Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen. momentum 3/2017: Gabriele Freytag, „Verkehr können Sie vergessen” - Bericht über einen ungewöhnlichen Heilungsweg bei Gebärmutterhalskrebs; Buch: Ein wilder Ort, Gabriele Freytag, Marta Press

Ich möchte niemand anderem einen Weg vorzeichnen, denn ich weiß, daß mir der Weg von einer Hand vorgeschrieben wurde, die weit über mich hinausreicht. Carl Gustav Jung

Rückblickend würde Timm Ohrt sagen, dass er durch seine Erkrankung viel über sich gelernt habe. Es ist ihm gelungen, die Krebserkrankung als Teil seines Lebens zu sehen. Sie hat ihm geholfen, zu sich zu finden, sich zu akzeptieren und zu würdigen. Zuvor aber galt es, viel Mut und Vertrauen zu beweisen. momentum 2/2017: Timm Ohrt, Die Gesundheit selbst in die Hand nehmen

Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt. Laotse

Heute weiß ich, dass ich der Stimme meines Herzens vertrauen kann. 18 Jahre sind seitdem vergangen. Ich habe auf meinem Heilungsweg noch oft laut und deutlich meine Meinung vertreten. Dass mein Herz jedes Mal vor Aufregung gezittert hat, habe ich mir nicht anmerken lassen. So habe ich Verantwortung für mich übernommen und bin erwachsen geworden, genau wie meine wundervollen Töchter. momentum 3/2016: Angela Keller, Ganz schön auf den Hund gekommen

Pessimisten gehen jeder Hoffnung aus dem Wege. Fred Ammon

My Way

Songtext

And now, the end is near
And so I face the final curtain
My friend, I'll say it clear
I'll state my case, of which I'm certain

I've lived a life that's full
I've traveled each and every highway
And more, much more than this
I did it my way

Regrets, I've had a few
But then again, too few to mention
I did what I had to do
And saw it through without exemption

I planned each charted course
Each careful step along the byway
And more, much more than this
I did it my way

Yes, there were times, I'm sure you knew
When I bit off more than I could chew
But through it all, when there was doubt
I ate it up and spit it out
I faced it all and I stood tall
And did it my way

I've loved, I've laughed and cried
I've had my fill, my share of losing
And now, as tears subside
I find it all, all so amusing

To think I did all that
And may I say, not in a shy way
Oh no, no, not me
I did it my way

For what is man, what has he got?
If not himself, then he has naught
To say the things he truly feels
And not the words of one who kneels

The record shows I took the blows
And did it my way

And did it my way

Frank Sinatra

 

My Way

Liedtext Übersetzung

Mein Weg

Und jetzt naht das Ende,
Und vor mir liegt der letzte Vorhang.
Mein Freund, ich stelle klar,
Und lege meinen Fall, dessen ich mir sicher bin, dar:
Ich habe ein erfülltes Leben gelebt.
Ich habe so ziemlich jede Erfahrung gemacht,
Und mehr, viel mehr als das:
Ich hab's auf meine Art getan.
Bereut habe ich einiges -
Aber dann auch wieder zu wenig, um es zu erwähnen.
Ich tat, was ich tun musste,
Und habe alles, - ohne Ausnahme - , zu Ende gebracht.
Ich plante jedes Vorhaben
sorgfältig, bis ins Detail.
Und mehr, viel mehr als das:
Ich hab's auf meine Art getan.

Ja, es gab Zeiten -
Ich bin sicher, das hast du gemerkt -
Da habe ich mich übernommen.
Aber dennoch, wenn ich auch an manchem zweifelte -
Ich hab's geschluckt und dann ausgespuckt.
Ich habe mich allem gestellt,
Blieb standhaft,
Und tat es auf meine Art.
Ich habe geliebt, habe gelacht und habe geweint.
Ich hatte auch genug an Niederlagen wegzustecken.
Und jetzt, wo die Tränen verflogen sind,
Kann ich sogar darüber lachen.
Mir vorzustellen, dass ich all das getan habe -
Da sage ich - wenn ich darf - gar nicht mal schüchtern:
"Oh nein, oh nein, ich doch nicht.
Ich hab's auf meine Weise getan."
Denn: Was ist ein Mann, was hat er denn schon?
Wenn nicht sich selbst, so hat er nichts.
Das zu sagen, was er wirklich fühlt,
Und nicht mit den Worten eines dessen, der kniet.
Die Bilanz zeigt: Ich habe einstecken müssen -
Aber ich hab' es auf meine Weise getan.
Ja, auf meine Weise

Frank Sinatra

 

Die Entscheidungen waren nur der Anfang von etwas. Wenn man einen Entschluss gefasst hatte, dann tauchte man damit in eine gewaltige Strömung, die einen mit sich riss, zu einem Ort, den man sich bei dem Entschluss niemals hätte träumen lassen. (Der Alchimist) Paulo Coelho

Suche nach meinem eigenen Behandlungsweg. Weder Bestrahlungen noch Chemotherapie ließ ich über mich ergehen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, meinem kranken Körper das zuzumuten. Für mich war die Krankheit ein Signal dafür, dass einiges in meiner Lebensweise geändert werden musste. Wie sonst konnte es passieren, dass mein Körper nicht genug Kraft hatte, um mit den Krebszellen fertig zu werden? momentum 2/2016: Heide Fritsch, Alternative Heilmethoden und Vollwertkost, Erstveröffentlichung des Beitrags in: Schoen, Christel (Hrsg.) „Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche”.

Einen Weg wählen hieß andere Wege aufgeben. (Brida)Paulo Coelho

                                                                                                                                                             

Heute denke ich: Das sind die absolut positiven Seiten meiner Erkrankung. Alles in allem ist das Leben nach der Erkrankung viel intensiver und tiefgründiger geworden. Vielfältige neue Erkenntnisse und wunderbare menschliche Kontakte haben sich eingestellt. momentum 1/2016: Martin Weingart, Mein Heilungsweg

Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren. Thomas A. Edison

Der Schutzengel ist immer da. Wenn ich etwas auf dem Weg zu Jakobus vom Sternenfeld gelernt habe, dann dass mein Schutzengel immer da ist und nur eines möchte: „Vertrau mir!“ Allen, die sich früher oder später auf den Weg ihres Lebens machen, wünsche ich aus tiefstem Herzen einen buen camino. Möge er ihnen dasselbe Licht in die Seele bringen, wie es mir zuteilwurde. Signal 4/2015: Gabriele Schmid, Der himmlische Begleiter. www.die-wunder-des-camino.de

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.

Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.

Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.

Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste. Konfuzius

Keiner weiß so genau, warum, aber nach etwa sechs Wochen konnte ich das Hospiz wieder verlassen. Mir geht es jetzt so gut, dass ich seit Dezember 2014 wieder reite, und zwar im Renngalopp durch die Wälder. Ich genieße in vollen Zügen, was das Leben mir bietet. Ich habe eine große Dankbarkeit entwickelt. Ich bin dankbar für meine Entwicklung, für all die wunderbaren Menschen um mich herum, für all die Wunder in der Natur, für mein wunderbares Leben.... Signal 3/2015: Stefanie Gleising, Das Befinden nicht dem Befund anpassen

Die endgültige Wahrheit liegt jenseits von Worten. Doktrinen sind Wörter. Sie sind nicht der Weg. Bodhidharma

 

Heute fühle ich mich voller Liebe. Ich spüre Frieden in mir, wo vorher alles belegt war von Kritik, Be- und Verurteilungen und ständigen inneren Auseinandersetzungen mit anderen Menschen. Ich vergebe mir und anderen. Alle meine Gefühle nehme ich bejahend an. Für alles, was in mir und in meinem Leben ist, übernehme ich Verantwortung, auch für den Krebs. Wohlergehen, Energie und Gesundheit habe ich auf diese Weise zurückgewonnen. Nun bringe ich Freude und Liebe in die Welt, indem ich andere Menschen auf ihrem Weg begleite. Signal 2/2015: Barbara Kunze, Freude und Liebe in die Welt bringen

Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein. Carl Gustav Jung

Irgendwann kam ich zu einer kleinen Kapelle und zündete mir ein Hoffnungslicht an. Mit einem Mal spürte ich aus meinem Innersten die Kraft und die Energie zurückkommen. Ich dachte: »Nix da, nicht mit mir! Man kennt schließlich Spontan- und Wunderheilungen, und mein bisheriger Verlauf passt auch in keine Statistik. « Das Abschluss-CT im Oktober zeigte eine komplette Regression des Tumorgeschehens. Signal 1/2015: Ute Brauner, Genesungsfaktor REIKI - Energiearbeit für Körper, Geist und Seele

Der große Weg ist sehr einfach, aber die Menschen lieben die Umwege. Laotse

Meine ganz persönliche Heilreise. Zum Jahresende 2008 habe ich nach 28 Berufsjahren bei der Bank gekündigt und tue jetzt das, was mir wirklich Freude macht, nämlich Menschen auf ihrem Heilweg zu begleiten und ihnen mit meiner eigenen Erfahrung Mut zu machen.

Nichts bleibt stehen, die Entwicklung geht immer weiter. So auch bei mir. Die Reise ist noch lange nicht zu Ende. Es gibt ab und an immer wieder etwas zu bearbeiten, wenn die Zeit dafür da ist. Allen Menschen, und wirklich allen, die mit mir in irgendeiner Weise in meinem Leben in Berührung gekommen sind, bin ich unendlich dankbar und sende ihnen ganz viel Licht und Liebe. Ich weiß, dass jeder Mensch immer sein Bestes gibt, das ihm gerade möglich ist! Paula Hlawon

Aus dem Buch Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche, Erfahrungsberichte von Krebsbetroffenen, Christel Schoen (Hg.) http://www.krebsheilpfad.de/837-2/

Bevor ich mit Sterbenden zu arbeiten begann, glaubte ich nicht an ein Leben nach dem Tod. Jetzt glaube ich an ein Leben nach dem Tod, ohne den Schatten eines Zweifels. Elisabeth Kübler-Ross (1926 - 2004) zum Thema Reinkarnation und Sterben

 

„An dem sterbe ich nicht!“ Edeltraud Haischberger. Eileiterkrebs mit Metastasen. Normalerweise ein sicheres Todesurteil. Maximal sechs Monate an Lebenszeit wurde ihr von den Ärzten zugestanden. „An dem sterbe ich nicht!“, verkündete Frau Haischberger ihrer verblüfften Umgebung. Heute, 25 Jahre nach dem Befund, lebt sie immer noch – und wie! Sie hält Seminare und sprüht vor Lebenskraft. Aus dem Buch: Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten, Thomas Hartl und Reinhard Hofer, Ueberreuter, Seite 40-48http ://www.krebsheilpfad.de/dem-sterbe-ich-nicht/

Durch Fehler und Irrtümer vervollkommnet sich der Mensch. Durch das Leid aber lernt er, daß alle Wege, die in Dunkelheit beginnen, zum Lichte führen müssen. Hippokrates

 

Während eines „seelischen Auflösungsprozesses“ schmilzt sein Krebs dahin…von Sebastian Link. Morbus Hodgkin mit Metastasen im ganzen Körper. Mit 21 Jahren war Sebastian Link im Endstadium. Während eines „seelischen Auflösungsprozesses“ schmilzt sein Krebs dahin, und er wurde ganz gesund. Die größte Leidenschaft des heute 35-Jährigen: das Bergsteigen. Aus dem Buch: Es gibt kein Unheilbar – Wie Menschen sich selbst heilen, Reinhard Hofer, Ueberreuter, Seite 48-56 http://www.krebsheilpfad.de/815-2/

Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie. Heraklit

 

Manchmal ist das Unwahrscheinliche wahrscheinlicher als das Wahrscheinliche von Ute Vollmöller. Das Gedicht „…ohne mich?“ habe ich erst drei Jahre nach der Bestrahlungstherapie geschrieben, als ich die Musik-CD, die ich zur OP ins Krankenhaus mitgenommen hatte, zum ersten Mal wieder hörte. Die Gefühle waren auf einmal erneut voll da, und ich konnte sie nun, nicht mehr unter dem Schock von damals, in Worte fassen.

 

 

…ohne mich ?

bleibt die Zeit stehn?

meine Zeit

jetzt

oder morgen ?

mitten im Lauf,

als hielte sie die Luft an,

um dann weiter zu laufen –

ohne mich?

Wunder

Allen Unwahrscheinlichkeiten zum Trotz

ist manchmal

das Unwahrscheinliche

wahrscheinlicher

als das Wahrscheinliche.

Ute Vollmöller

Aus dem Buch Krebs: Alles ist möglich – auch das Unmögliche, Erfahrungsberichte von Krebsbetroffenen, Christel Schoen (Hg.) http://www.krebsheilpfad.de/840-2/

Die Schwierigkeiten, auf die wir stoßen, wenn wir ein Ziel zu erlangen trachten, sind der kürzeste Weg zu ihm. Khalil Gibran

Vielleicht bin ich so dem Krebs davon getanzt…

Tumor-Tango von Gerhard Riedl. Es gibt so viele Krebsschicksale wie Lösungswege. Nur: Begreifen Sie, dass dieser Weg am Tag der Diagnose beginnen muss, organisieren Sie sich alle Hilfe, die Sie brauchen – und lassen Sie die Konjunktive! Ich dachte damals nicht: „Ich würde gerne ein Buch schreiben“, sondern mir war klar: „Ich werde es gedruckt bekommen!“. Aber vielleicht möchten Sie sich ja lieber den lange gehegten Traum von einer Reise erfüllen oder die bayerische Meisterschaft im Preiskegeln gewinnen? Völlig egal! Sie sind der beste Experte für Ihr eigenes Glück. Haben Sie keine Angst vor dem Tod – im Gegenteil. Beginnen Sie mit dem wirklichen Leben!

Gerhard Riedl, 1950, Gymnasiallehrer a.D., Pörnbach Aus dem Buch Krebs: Wege aus der lauten Stille des Schweigens, Erfahrungsberichte von Krebsbetroffenen und ihnen nahestehenden Menschen, Christel Schoen (Hg.) http://www.krebsheilpfad.de/826-2/

Ein Weg bildet sich dadurch, daß er begangen wird. Zhuangzi

In meinem Leben ist kein Platz für Krankheit“ Von Franz Traunmüller. Sein Tumor war kindskopfgroß“ und inoperabel. Die Ärzte gaben dem 16-Jährigen noch sechs Wochen zu leben. Jahrzehnte später ist er Bergläufer und gewinnt zahlreiche Wettkämpfe. „In meinem Leben ist kein Platz für Krankheit“, so der heute 73-Jährige. Aus dem Buch: Es gibt kein Unheilbar – Wie Menschen sich selbst heilen, Reinhard Hofer, Ueberreuter, Seite 12-19 http://www.krebsheilpfad.de/meinem-leben-ist-kein-platz-fuer-krankheit/

Der Weg ist das Ziel. Wenn das Ziel fern ist, ist der Weg lang. Konfuzius

Die Auseinandersetzung mit der Erkrankung hat einiges verändert. Heute habe ich mich mehr im Blick und achte genauer auf meine Bedürfnisse. Außerdem probiere ich neue Dinge aus, gerade auch die „Kleinigkeiten″, die das Leben so lebenswert machen. Vielleicht habe ich an meinen Bedürfnissen vorbeigelebt, Wichtiges aus den Augen verloren. Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sind Werte, die ich nicht immer angemessen wertgeschätzt habe. Signal 4/2014: Jutta Heinze, Nun seien Sie doch mal ehrlich...

Der Weg aufwärts und der Weg abwärts ist ein und derselbe. Heraklit

Mir fiel ein, dass ich im Grunde gar nicht wusste, was ich hier wollte. Ich musste über mich selbst lächeln. Ich war meiner inneren Stimme gefolgt.  Jonas, mein Delfin, machte es mir leicht. Er legte sich auf den Rücken und ich wurde aufgefordert, dasselbe zu tun und meinen Arm um seine Flosse zu legen. Es war ein herrliches Gefühl. Ganz ruhig lag er da und schaute mich mit seinem wunderschönen Auge von der Seite an. Er hatte sich voll und ganz auf mich eingelassen und ich mich auf ihn. Ganze Sturzbäche von Tränen schossen plötzlich aus meinen Augen. Ganz so, als wäre irgendetwas in mir aufgebrochen. Als ich die Anlage verließ, hatte ich so gut wie keine körperlichen Schmerzen mehr. Ich blieb zwei Wochen bei Jonas. Bei der Rückreise war meine schwere Lungenentzündung fast gänzlich ausgeheilt. Im Februar 2013 unterzog ich mich einer PET-Untersuchung, um eine Vorstellung von meinem Krankheitsverlauf zu bekommen. TOTALREMISSION!! Signal 3/2014: Sybille Urban, Die innere Stimme

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. Konfuzius

 

Heute, zwei Jahre nach der Leukämie-Diagnose, geht es mir wunderbar – allen Vorhersagen zum Trotz. Der Oberarzt in der Klinik rief seine Mitarbeiter zusammen und sagte »Meine Herren, da sehen Sie mal, was unsere Einstellung ausmacht«. Der Tod hat für mich seinen Schrecken verloren. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt, genieße jede Stunde mit meiner wundervollen Frau. Bei meinen Spaziergängen in der schönen Natur sauge ich deren kleine und große Wunder in mich auf. Ich bin dankbar für die Liebe, die ich erfahren durfte und auch für die gute ärztliche Versorgung in unserem Lande.
Ferner arbeite ich daran, dass mir die Verbundenheit mit allem Leben noch bewusster wird. Ich möchte den göttlichen Funken jenes ewigen Lichtes, den wir in uns tragen, zur Flamme erwecken. Für Goethe trug jeder Mensch den Gottesfunken in sich. Auch die Inder sagen, dass die Gottheit im Menschen versteckt wurde, damit sie nicht gefunden und zerstört werden kann. Ich stelle mir bei meinen regelmäßigen Visualisierungen das innere Licht vor, wie es meinem Körper Kraft gibt, mich heilt und schützt. Signal 2/2014: Werner Huber, Glaube und Hoffnung: Die Kräfte der Heilung

Der Mensch folgt der Erde. Die Erde folgt dem Himmel. Der Himmel folgt dem Tao. Das Tao folgt sich selbst. Laotse

 

Lymphdrüsenkrebs: Bericht über eine Heilung. Dieser Heilungsbericht ist entnommen aus dem Buch: Hoffnung bei Krebs, der Geist hilft dem Körper, Dr. med. Walter Weber, Verlag Herbig: Abschließend zu diesem sehr erfreulichen Kapitel über Spontanheilung möchte ich von einem Interview berichten, das eine Journalistin mit einem meiner Patienten geführt hat. Als die Krankheit trotz intensiver medizinischer Behandlung immer wieder gekommen war, erlebte er in der Besinnung auf sich selbst und seine eigene Kraft eine Spontanremission, die wir heute nach mehr als zehn Jahren auch als Spontanheilung bezeichnen können.

„Früher war `Selbstverantwortung‘ ein Fremdwort für mich und meine Lebensfreude war auf dem Nullpunkt. Jetzt habe ich den Kontakt zu meiner Lebensfreude wieder gefunden und lebe vor allen Dingen sehr viel selbstverantwortlicher. Natürlich ist die Krankheit nicht wünschenswert und die damit verbundenen Therapien sind sehr anstrengend und quälend. Aber die Botschaft, die dahinter steckt, die kann sehr viel Sinn machen, wenn man sie versteht und daraus lernt.“ http://www.krebsheilpfad.de/lymphdruesenkrebs-bericht-ueber-eine-heilung/

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser. Charlie Chaplin

"Krebs war das Beste, was mir je passiert ist." Bert Heuper erhielt 1992 die Diagnose Hodenkrebs und bekam eine 20prozentige Überlebenschance prognostiziert. Innerhalb weniger Tage krempelte er sein Leben um. Er wollte die verbleibende Zeit genießen und ließ es sich nach besten Kräften gut gehen. Zu seinem eigenen Erstaunen reagierte sein Körper trotz ungesunder Lebensweise und ohne weitere Therapie mit Gesundung! Signal 2/2014: Reden über Krebs. Erfahrungen des ehemaligen Krebspatienten Bert Heuper

Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen. Johann Wolfgang von Goethe

 

Als Fazit ihrer Entwicklungen sagt sie heute "Ich fühle mich reich beschenkt". Signal 2/2014: Reden über Krebs. Erfahrungen der ehemaligen Krebspatientin Traudel Beickler

Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit. Neil Armstrong

 

„Mei, ich bin gesund, geht’s mir gut ... danke.“ Signal 2/2014: Reden über Krebs. Erfahrungen der ehemaligen Krebspatientin Karin Schacher

Eine der letzten menschlichen Freiheiten ist, seine Einstellung unter welchen Umständen auch immer frei wählen zu können und einen eigenen Weg wählen zu können. Viktor Frankl

 

"Ich habe festgestellt, dass ich die Welt nicht verändern kann, aber meine Einstellung dazu." Sie informierte sich umfassend, übernahm die Verantwortung für sich und wendete sich verschiedenen Verfahren zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu. Dank der Kraft der Vergebung fand sie ihren Seelenfrieden. Das gab ihr die Chance auf Heilung. Signal 2/2014: Reden über Krebs. Erfahrungen der ehemaligen Krebspatientin Gisela Söfftge

Lebe so, wie wenn Du nochmals leben könntest - dies ist Deine Pflicht. Denn Du wirst in jedem Falle nochmals leben! Friedrich Nietzsche zur Reinkarnation

 

Ich wollte nach der schlimmen Diagnose Krebs die innere Balance wiedererlangen. Erstrebenswert wurde für mich, mich wohlzufühlen im Beruf und mit den Menschen, die mir nahe stehen, mit guter Ernährung und viel Bewegung das richtige Fundament für eine langwährende Gesundheit selber zu erschaffen, mich wertzuschätzen und die eigenen Bedürfnisse zu achten. Nach so langer Zeit habe ich alles Geschehene autobiografisch geschildert und im Frühjahr 2013 mein Buch veröffentlicht. Mein Bedürfnis ist groß, den Frauen Mut zu machen, auf sich zu hören und zuversichtlich das passende Therapiekonzept mit Überzeugung zu wählen und umzusetzen. »Im Leben ist nichts so schlecht, dass es nicht für irgendetwas gut ist. « Diesem meinem Lebensmotto entsprechend, wünsche ich allen Betroffenen, dass sie das Positive auch in solch einer Situation erkennen und für sich nutzen können. Signal 1/2014: Ute Roy, Meine Auflehnung hat sich gelohnt

Mondnacht

Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt'.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

Da begriff ich, dass es definitiv den einen einzigen Weg zum Überleben nicht gibt, sondern wahrscheinlich viele Wege – und ich, und nur ich, MEINEN Weg wählen muss. Signal 4/2013: Ulli Kappler, I did it my way - ein Weg, der Mut macht

Der Weg des Geistes ist der Umweg. Georg Wilhelm Friedrich Hegel

 

Meine Gefühle und damit meine Lebenseinstellungen im Umgang mit Entscheidungen und im Kontakt mit anderen Menschen sind klarer, tiefer und abgegrenzter geworden. Also folge ich jetzt einer Erkenntnis: die der Wertschätzung von allem Lebendigen und ich im Fluss mitten drin. Alles ergibt diesen tieferen Sinn, nachdem ich lange gesucht habe. Der Krebs hat mir beim Aus- und Umsteigen entscheidend geholfen. Heute ordne ich ihn in mein Leben ein, ohne ihn zu brauchen, und fühle mich gesünder und liebesfähiger als früher. Das Bewusstsein über die Endlichkeit hat mir Türen ins Jenseits geöffnet. Selbst die Angst ist eine gute Freundin geworden. An ihrer Seite stehen die Dankbarkeit und die Zuversicht. Wenn wir drei uns treffen, ist es die reinste Freude! Signal 3/2013: Traudel Beickler, Eine Begegnung der besonderen Art

Der Abschied
aus „Der Prophet“ von Khalil Gibran

Und nun war es Abend. Und al-Mitra, die Seherin, sagte:

Gesegnet sei dieser Tag und dieser Ort und dein Geist, der geredet hat.

Und er antwortete:
War ich der Redner? War ich nicht auch ein Zuhörer? Dann ging er die Stufen des Tempels hinab, und alle folgten ihm. Und er erreichte sein Schiff und blieb auf dem Deck stehen. Und sich nochmals an die Menschen wendend, erhob er die Stimme und sagte: Leute von Orfalis, der Wind gebietet mir, euch zu verlassen. Ich habe es weniger eilig als der Wind, doch ich muss gehen. Wir Wanderer, die immer den einsameren Weg suchen, beginnen keinen Tag, wo wir den letzten beendet haben, und kein Sonnenaufgang findet uns, wo der Sonnenuntergang uns verließ.
Selbst während die Erde schläft, reisen wir. Wir sind die Samen der beharrlichen Pflanze, und in unserer Reife und unserer Fülle des Herzens werden wir dem Wind preisgegeben und verstreut. Kurz waren meine Tage unter euch und kürzer noch die Worte, die ich gesprochen habe. Doch sollte meine Stimme in euren Ohren verklingen und meine Liebe eurer Erinnerung entschwinden, dann werde ich wiederkommen, und mit reicherem Herzen und dem Geist willfährigeren Lippen werde ich sprechen. Ja, ich werde wiederkehren mit der Flut, und mag der Tod mich verbergen und die größere Stille mich umhüllen, ich werde dennoch wieder euer Verstehen suchen.

Und nicht vergeblich werde ich suchen. Wenn etwas wahr ist, das ich gesagt habe, wird diese Wahrheit sich in einer klareren Stimme offenbaren und in Worten, die euren Gedanken enger verwandt sind. Ich fahre mit dem Wind, Leute von Orfalis, aber nicht in die Leere hinunter. Und wenn dieser Tag nicht eine Erfüllung eurer Bedürfnisse und meiner Liebe ist, dann lasst ihn ein Versprechen auf einen anderen Tag sein.
Die Bedürfnisse des Menschen ändern sich, aber nicht seine Liebe und nicht sein Wunsch, dass seine Liebe seine Bedürfnisse befriedigen sollte. Darum wisst, dass ich aus der größeren Stille zurückkehren werde. Der Nebel, der in der Morgenröte wegzieht und nichts als Tau auf den Feldern zurücklässt, wird emporsteigen und sich in einer Wolke sammeln und dann im Regen niederfallen.

Und nicht viel anders als der Nebel bin ich gewesen. In der Stille der Nacht bin ich durch eure Straßen gegangen, und mein Geist ist in eure Häuser eingekehrt. Und eure Herzschläge waren in meinem Herzen, und euer Atem war auf meinem Gesicht, und ich kannte euch alle. Ja, ich kannte eure Freude und euren Schmerz, und wenn ihr schlieft, waren eure Träume die meinen. Und oft war ich unter euch, ein See zwischen Bergen. Ich spiegelte die Gipfel in euch und die sich neigenden Abhänge und sogar die vorbeiziehenden Herden eurer Gedanken und eurer Wünsche. Und in meine Stille drang das Lachen eurer Kinder in Bächen und die Sehnsucht eurer Jugendlichen in Strömen. Und als sie meine Tiefen erreichten, hörten die Bäche und die Ströme noch nicht auf zu singen.

Aber Süßeres noch als Lachen und Größeres noch als Sehnsucht kam zu mir. Es war das Grenzenlose in euch, der unermessliche Mensch, in dem ihr nichts anderes seid als Zellen und Sehnen. Er, in dessen Gesang all euer Singen nichts als ein tonloses Pochen ist. In ihm, dem unermesslichen Menschen, seid ihr unermesslich, und in dem ihr ihn erschautet, erschaute ich euch und liebte euch.

Denn welche Entfernungen kann Liebe erreichen, die nicht in jener unermesslichen Sphäre sind? Welche Visionen, welche Erwartungen und welche Mutmaßungen können sich höher aufschwingen als ihr Flug? Wie eine riesige Eiche, bedeckt mit Apfelblüten, ist der unermessliche Mensch in euch. Seine Macht bindet euch an die Erde, sein Duft hebt euch in den Raum, und in seiner Dauerhaftigkeit seid ihr unsterblich. Euch ist gesagt worden, dass ihr gleich einer Kette so schwach seid wie euer schwächstes Glied. Dies ist nur die halbe Wahrheit. Ihr seid auch so stark wie euer stärkstes Glied.
Euch nach eurer Geringsten Tat zu messen, heißt, die Kraft des Ozeans nach der Zartheit seines Schaums zu berechnen. Euch nach euren Misserfolgen zu beurteilen, heißt, den Jahreszeiten ihre Unbeständigkeit vorzuwerfen. Ja, ihr seid wie der Ozean, und obwohl fest verankerte Schiffe an euren Küsten die Flut erwarten, könnt ihr wie der Ozean doch nicht die Flut schneller herbeiführen.

Und auch wie die Jahreszeiten seid ihr, und obwohl ihr in eurem Winter euren Frühling leugnet, ruht doch der Frühling in euch und lächelt in seiner Benommenheit und ist nicht gekränkt.

Glaubt nicht, ich sage diese Dinge, damit der eine zu dem anderen sagt: "Er hat uns hoch gelobt. Er sah nichts als das Gute in uns." Ich drücke nur in Worten für euch aus, was ihr in Gedanken selber wisst. Und was ist Wissen in Worten anderes als ein Schatten wortlosen Wissens?

Eure Gedanken und meine Worte sind Wellen aus einem versiegelten Gedächtnis, dass Bericht gibt von unseren gestrigen Tagen, und von den alten Tagen, da die Erde weder uns noch sich selber kannte, und von den Nächten, da die Erde in Verwirrung aufgewühlt war. Weise sind zu euch gekommen, um euch von ihrer Weisheit zu geben. Ich kam, um von eurer Weisheit zu nehmen: Und, seht, ich habe gefunden, was größer ist als Weisheit. Es ist ein Flammengeist in euch, der sich immer mehr steigert, während ihr, seiner Entfaltung ungeachtet, das Vergehen eurer Tage beklagt. Es ist das Leben auf der Suche nach Leben in Körpern, die vor dem Grab erzittern.

Hier gibt es keine Gräber. Diese Berge und Ebenen sind eine Wiege und ein Trittstein. Wann immer ihr an dem Feld vorbeikommt, in dem ihr eure Vorfahren beigesetzt habt, schaut richtig hin, und ihr werdet euch und eure Kinder Hand in Hand tanzen sehen. Wahrhaftig, ihr seid oft vergnügt, ohne es zu wissen. Andere sind zu euch gekommen, denen ihr für goldene Versprechungen, die sie euch auf euer Vertrauen hin gemacht haben, Reichtum, Macht und Ruhm gegeben habt.
Weniger als ein Versprechen habe ich gegeben, und doch seid ihr großzügiger zu mir gewesen. Ihr habt mir meinen tieferen Lebensdurst gegeben. Sicher gibt es kein größeres Geschenk für einen Menschen als das, was all seine Ziele zu brennenden Lippen und alles Leben zu einem Brunnen macht. Und darin liegt meine Ehre und meine Belohnung: Wann immer ich zum Trinken an den Brunnen komme, finde ich das lebendige Wasser selber durstig, und es trinkt mich, während ich es trinke.

Manche von euch haben mich für hochmütig gehalten und zu stolz, Geschenke anzunehmen. Zu stolz bin ich allerdings, Bezahlung anzunehmen, nicht aber Geschenke.

Und ich habe auch Beeren gegessen unter freiem Himmel, als ihr mir gern aufgetischt hättet –

War da nicht die Liebe, mit der ihr meiner Tage und Nächte gedachtet, was die Speise in meinem Mund versüßte und meinen Schlaf mit Geschichten bekränzte?

Dafür segne ich euch am meisten:

Ihr gebt viel und seid euch nicht bewusst, dass ihr überhaupt etwas gebt.

Denn die Freundlichkeit, die sich im Spiegel betrachtet, verwandelt sich in Stein,

Und eine gute Tat, die sich mit zärtlichem Namen belegt, gebiert einen Fluch.

Und manche von euch haben mich unnahbar genannt und berauscht von meinem eigenen Alleinsein,

Und ihr habt gesagt: „Er hält Rat mit den Bäumen des Waldes, mit den Menschen aber nicht.

Er sitzt allein auf Gipfeln und blickt auf unsere Stadt herab.“

Es ist war, dass ich die Hügel erstiegen und entlegene Orte gesucht habe.

Wie hätte ich euch sehen können, wenn nicht aus großer Höhe oder großer Entfernung?

Wie kann jemand wirklich nah sein, außer er ist fern?

Und andere unter euch haben mich wortlos angerufen und gesagt: „Fremder, Fremder, der du schwindelnde Höhen liebst, warum wohnst du zwischen den Gipfeln, wo Adler ihre Horste bauen? Was suchst du das Unerreichbare? Welche Stürme möchtest du mit deinem Netz fangen,

und welche Wolkenvögel jagst du am Himmel? Komm und sei einer von uns. Steig herab und still deinen Hunger mit unserem Brot und lösche deinen Durst  mit unserem Wein.“

In der Einsamkeit ihrer Seele sagten sie diese Dinge;

Aber wäre ihre Einsamkeit tiefer gewesen, hätten sie erkannt, dass ich nur das Geheimnis eurer Freunde und eures Kummers suche.

Und ich nur euer größeres Selbst verfolgte, das durch den Himmel schweift.

Aber der Jäger war auch der Gejagte. Denn viele meiner Pfeile verließen den Bogen nur, um meine Brust zu durchbohren. Und ich, der flog, kroch auch zugleich; denn wenn sich meine Schwingen in der Sonne spannten, war ihr Schatten auf der Erde eine Schildkröte.

Und ich, der Gläubige, war auch zugleich der Zweifler;

Denn oft habe ich den Finger in meine eigene Wunde gelegt, damit mein Glaube an euch und mein Wissen um euch umso größer würden.

Und eben in diesem Glauben und diesem Wissen sage ich euch:

Ihr seid nicht in euren Körpern eigesperrt noch an Häuser oder Felder gebunden.

Das, was ihr wirklich seid, wohnt über allen Gipfeln und wandert mit dem Wind.

Es ist kein Geschöpf, das Wärme suchend in die Sonne kriecht oder furchtsam Löcher in die Dunkelheit gräbt,

Sondern etwas Freies, ein Geist, der die Erde umhüllt und im Äther umherschweift.

Sind diese Worte dunkel, versucht nicht, sie zu erhellen.

Dunkel und nebelhaft ist der Anfang aller Dinge, nicht aber ihr Ende,

Und gern würde ich euch als ein Anfang im Gedächtnis bleiben.

Das Leben und alles, was lebt, wird im Nebel empfangen und nicht im Kristall.

Und wer weiß, ob ein Kristall nicht verhärteter Nebel ist?

Daran mögt ihr euch erinnern, wenn ihr an mich zurückdenkt:

Was euch wie das Schwächste und das Verwirrteste in euch erscheint, ist in Wahrheit das Stärkste und Entschlossenste.

War es nicht euer Atem, der das Gerüst eurer Knochen errichtete und hart werden ließ?

Und war es nicht ein Traum, den keiner von euch sich erinnert, je geträumt zu haben, der eure Stadt erbaute und alles schuf, was in ihr ist?

Könntet ihr nur die Gezeiten dieses Atems sehen, würde alles andere verschwinden,

Und wenn ihr das Flüstern des Traumes vernehmen könntet, würdet ihr kein anderes Geräusch mehr hören.

Aber ihr seht nicht und hört nicht, und es ist gut so. den Schleier, der eure Augen verhüllt, werden dieselben Hände heben, die ihn einst woben,

Und den Lehm, der eure Ohren verstopft, werden die Finger durchstoßen, die ihn geknetet,

Und ihr werdet sehen,

Und ihr werdet hören.

Dennoch werdet ihr nicht bedauern, die Blindheit gekannt zu haben noch euch beklagen, taub gewesen zu sein.

Denn an diesem Tag werdet ihr den verborgenen Sinn aller Dinge wissen,

Und ihr werdet die Dunkelheit nicht weniger segnen als das Licht.

Nachdem er so gesprochen hatte, blickte er sich um, und er sah den Lotsen seines Schiffes am Steuer stehen und bald auf die schwellenden Segel, bald in die Ferne starren.

Und er sagte:

Geduldig, übergeduldig ist der Kapitän meines Schiffes.

Der Wind weht, und ruhelos sind die Segel;

Selbst das Ruder bittet um Weisung;

Dennoch wartet mein Kapitän ruhig auf mein Verstummen.

Und diese meine Matrosen, die den Chorgesang der größeren See gehört haben, auch sie haben mich geduldig angehört.

Jetzt sollen sie nicht länger warten.

Ich bin bereit.

Der Bach hat das Meer erreicht, und wieder schließt die große Mutter ihren Sohn an die Brust.

Lebt denn wohl, Menschen von Orfalis.

Dieser Tag ist zu Ende.

Er schließt sich um uns, so wie die Seerose sich um ihr Morgen schließt.

Was uns hier gegeben wurde, werden wir bewahren,

Und wenn es nicht genügt, dann müssen wir noch einmal zusammen kommen und zusammen dem Gebenden die Hände entgegenstrecken.

Vergesst nicht: Ich werde zu euch zurückkommen. Eine kleine Weile, dann wird meine Sehnsucht Staub und Schaum für einen neuen Körper sammeln. Eine kleine Weile, ein Augenblick der rast im Wind, und eine andere Frau wird mich gebären.

Lebt wohl, ihr und die Jugend, die ich mit euch verbrachte habe.

Erst gestern sind wir uns im Traum begegnet.

Ihr habt für mich in meiner Einsamkeit gesungen, und ich habe aus eurer Sehnsucht einen Turm in den Himmel gebaut.

Doch jetzt ist unser Schlaf vorüber und unser Traum vorbei, und es ist nicht mehr morgen.

Der Mittag ist über uns gekommen, und unser halbes Wachen ist zum vollen Tag geworden, und nun heißt es Abschied nehmen.

Sollten wir uns im Dämmer der Erinnerung ein weiteres Mal begegnen, werden wir wieder miteinander sprechen, und ihr werdet mir ein tieferes Lied singen.

Und sollten sich unsere Hände in einem anderen Traum begegnen, werden wir einen anderen Turm in den Himmel erbauen.

Mit diesen Worten gab er den Männern ein Zeichen, und prompt lichteten sie den Anker und machten die Leinen des Schiffes los, und sie entfernten sich ostwärts.

Und ein Aufschrei entrang sich den Menschen wie einem einzigen Herzen und stieg in die dunkle Luft und hallte hinaus über die See wie ein mächtiger Posaunenstoß.

Nur al-Mitra blieb stumm und starrte dem Schiff nach, bis es im Nebel verschwunden war.

Und als alles Volk sich zerstreut hatte, stand sie noch immer allein auf dem Uferdamm und wiederholte im Herzen seine Worte:

„Eine kleine Weile, ein Augenblich der rast im Wind, und eine andere Frau wird mich gebären.“

 

 

Ich lernte, keine (!!!) gute und angepasste Patientin zu sein, nahm mir meine Fragen als Liste mit in die Sprechstunde und hakte Punkt für Punkt erst dann ab, wenn ich sie wirklich für geklärt hielt. "Die Lieblinge der Station" haben schlechtere Heilungschancen – so eine Statistik. Ich setzte mich für meine ureigensten Interessen mit Nachdruck ein, wenn mir beispielsweise erst nach fünf Tagen ein Gespräch mit dem Arzt angeboten wurde, und ließ mich auch im Wartezimmer nicht mehr stillschweigend übergehen. Das alles waren Übungen in Selbstfürsorge. Signal 2/2013: Beatrix Rose, Guten Morgen, liebes Leben

Im Garten des Propheten

(Auszüge) Khalil Gibran

Leben werde ich über den Tod hinaus,

und singen werde ich eurem Ohr,

Auch nachdem die gewaltige Meereswoge

mich zurückgetragen hat

In den tiefen Abgrund der See.

Sitzen werde ich an eurer Tafel,

wenn auch ohne einen Körper,

Und euch auf eure Felder begleiten,

ein unsichtbarer Geist.

Ich werde zu euch an eure Feuerstelle kommen,

ein ungesehener Gast.

Der Tod wechselt lediglich die Maske,

die unser Gesicht verhüllt.

Der Holzfäller wird weiterhin ein Holzfäller sein,

Der Ackersmann ein Ackersmann,

Und er, der dem Wind sein Lied sang,

wird es auch singen den kreisenden Sphären.

O Nebel,

meine Schwester, Schwester Nebel,

Ich bin jetzt eins mit dir.

Ein Selbst

bin ich nicht mehr.

Gefallen sind die Mauern,

Und die Ketten sind zerbrochen;

Ich steige zu dir auf, ein Nebel,

Und zusammen werden wir

über der See schweben

Bis zu des Lebens zweitem Tag,

Da die Frühe dich als Tau

in einen Garten legen wird

Und mich als Säugling

an eine Frauenbrust

Aber eigentlich war mir von Anfang an klar, dass nur ich selbst mir helfen kann, indem ich mich und einige meiner Lebenseinstellungen verändere. So war ich z. B. immer sehr auf Sicherheit bedacht, und dafür nahm ich schon einiges in Kauf. Mit Ausbruch einer Krebskrankheit spürt man aber, dass es keine Sicherheit gibt und womöglich keine Zukunft. Also, wofür soll ich mich dann aufopfern und Lebensqualität einbüßen? Gut gefallen hat mir der Leitspruch »Jetzt hast du die Erlaubnis, Dinge zu tun, die du vorher nie getan hättest«. Auch von außen werden dir jetzt Zugeständnisse gemacht, du darfst mehr, hast »Narrenfreiheit«. Signal 1/2013: Karin Schacher, Es ist immer das Fällige, was uns zufällt

Es ist mir ein großes Anliegen, hier Mut und Hoffnung zu vermitteln, sich auch nach alternativen Behandlungen zu erkundigen, bevor man sich einem Eingriff unterzieht, der sehr gravierende Einschränkungen zur Folge hat. Für mich hat es sich gelohnt, dass ich eigene Wege gesucht habe. Ich wollte mir nicht so einfach per „Order di Mufti” ein Organ entnehmen lassen, auch wenn ein Professor noch so gedrängt hat. Ich habe zwar schon immer an einen allmächtigen Schöpfer geglaubt und durch Gebete Kontakt gesucht. Aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass die Quantität und Intensität meiner Gebete erst erheblich zugenommen hat, seit ich glaubte, dass es mir an den Kragen gehen würde. Trotzdem haben mich tröstende Gedanken erreicht. Ich bin jetzt ganz fest davon überzeugt, dass viele glückliche Fügungen zu einem großen Plan gehören. Wer dazu keinen Bezug hat, sollte vielleicht trotzdem andere Behandlungshinweise aufgreifen bzw. weitervermitteln. Immerhin ist es zweimal hintereinander gelungen, einen hochmalignen Tumor ohne umfangreiche Operation, Bestrahlung oder systemische Chemotherapie zu besiegen. Abschließend zitiere ich die für mich unvergesslichen Worte eines Schulmediziners: „Für die Schulmedizin unerklärliche Heilungen (gern als Spontanheilungen bezeichnet) geschehen überdurchschnittlich oft bei gläubigen Menschen.” Signal 4/2012: Jürgen Trumpler, Der Mensch behandelt, aber Gott heilt

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
daß in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?“

Da antwortete er: „Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.“

Margaret Fishback Powers
Copyright ©1964 Margaret Fishback Powers
Übersetzt von Eva-Maria Busch
Copyright © der deutschen Übersetzung 1996 Brunnen Verlag Gießen.
www.brunnen-verlag.de

Take the Long Way Home

Supertramp

So you think you're a Romeo
Playing a part in a picture-show
Take the long way home
Take the long way home

'Cause you're the joke of the neighborhood
Why should you care if you're feeling good
Take the long way home
Take the long way home

But there are times that you feel you're part of the scenery
All the greenery is comin' down, boy
And then your wife seems to think you're part of the furniture
Oh, it's peculiar, she used to be so nice

When lonely days turn to lonely nights
You take a trip to the city lights
And take the long way home
Take the long way home

You never see what you want to see
Forever playing to the gallery
You take the long way home
Take the long way home

And when you're up on the stage, it's so unbelievable,
Oh unforgettable, how they adore you,
But then your wife seems to think you're losing your sanity,
Oh, calamity, is there no way out, oh yeah

Ooh, take it, take it out
Take it, take it out
Oh yeah

Does it feel that your life's become a catastrophe?
Oh, it has to be for you to grow, boy
When you look through the years and see what you could have been
Oh, what you might have been,
If you'd had more time

So, when the day comes to settle down,
Who's to blame if you're not around?
You took the long way home
You took the long way home
Took the long way home
You took the long way home
You took the long way home, so long
You took the long way home
You took the long way home, uh yeah
You took the long way home

Long way home
Long way home
Long way home
Long way home
Long way home
Long way home

 

Take the long way Home

Supertramp

Songtext Übersetzung

So, du denkst du wärst ein Romeo
Spielst eine Rolle in einer Bildershow
Nimm den langen Weg nach Hause
Nimm den langen Weg nach Hause

Weil du der Witz der Nachbarschaft bist
Warum sollte es dich interessieren, wenn du dich gut fühlst?
Nimm den langen Weg nach Hause
Nimm den langen Weg nach Hause

Aber es gibt Zeiten, in denen du dich als Teil der Umgebung fühlst
Oh, all das Grüne kommt runter, Junge
Und dann scheint es, als würde deine Frau denken, dass du Teil der Möbel bist
Oh, es ist eigenartig, sie war doch so nett.

Wenn einsame Tage zu einsamen Nächten werden
Machst du einen Ausflug zu den Lichtern der Stadt
Und nimmst den langen Weg nach Hause
Nimmst den langen Weg nach Hause

Du siehst nie, was du sehen willst
Spielst immer für die Galerie
Du nimmst den langen Weg nach Hause
Nimmst den langen Weg nach Hause

Und wenn du oben auf der Bühne bist, ist es so unglaublich
Oh, unvergesslich, wie sie dich anbeten
Doch dann denkt deine Frau, dass du deine Vernünftigkeit verlierst
Oh, Unglück, gibt es keinen Ausweg?

Oh, geb´ einfach nicht auf
Geb nicht, geb´ nicht auf

Fühlt es sich an, als ob dein Leben zu einer Katastrophe wird?
Oh, es muss sein, damit du wächst, Junge
Und wenn du dir die Jahre so anschaust
Und siehst, was aus dir hätte werden können
Wenn du mehr Zeit gehabt hättest

So, wenn der Tag zu Ende geht
Wer ist schuld wenn du nicht hier bist?
Du hast den langen Weg genommen
Du hast den langen Weg genommen
Du hast den langen Weg genommen

Du hast den langen Weg genommen
Du hast den langen Weg genommen
Du hast den langen Weg genommen

Du hast den langen Weg genommen
Du hast den langen Weg genommen

Den langen Weg nach Hause
Den langen Weg nach Hause
Den langen Weg nach Hause

 

Änderung zum Besseren. Ich habe eine neue Arbeitsstelle gefunden. Es ist eine Beschäftigung mit weniger Verantwortung und geringerem Verdienst als zuvor, aber ich spüre und genieße die Entlastung! Nun habe ich mehr Zeit für mich und für Guo-Lin-Qigong. Das Verhältnis zu meinem Mann ist heute geprägt von gegenseitiger Achtung, Vertrauen und Hilfsbereitschaft. Bevor ich begann, diesen Bericht zu schreiben, fragte ich ihn, ob er meine Meinung teile, und freute mich über seine Bestätigung. Rückschauend erkennen wir beide die Krankheit als Weg. Signal 3/2012: Inge Arnold-Pilz, Mein Weg ist ein Weg zur Selbsthilfe

 

Mein Weg ist mein Weg

Nena

Liedtext

Da ist keiner, der adieu sagt und dich hält
Und keiner, der dich grüßt und Fragen stellt
Und irgendwo da draußen
In der Nacht sollst du dich spürn
Doch alles, was dich ausmacht
Ist nur Angst, dich wieder zu verliern

Da ist keiner, der dich auffängt, wenn du fällst
Und der, der dir jetzt Mut macht, bist du selbst
Und doch in dieser Dunkelheit, stehst du plötzlich im Licht
Zum ersten Mal, da siehst du es
Zum ersten Mal zweifelst du nicht

Mein Weg ist mein Weg ist mein Weg
Und kein Schritt führt mich jemals mehr zurück
Mein Weg ist mein Weg ist mein Weg
Mit Schatten und mit Tränen
Mit Lachen und mit Glück
Mein Weg ist mein ureigener Weg

Und wie von selbst wird alles um mich leicht
Die Härte schwindet und mein Herz wird weich
Und plötzlich seh ich Augen, die mir Liebe geben wollen
Gesichter, die mich anschauen
Die mich wie ein Gast nach Hause holen
Und wie von selbst wird alles in mir warm
Und ruhig bin ich und lieg in meinem Arm
Die Mauer ist zerbrochen, die Mauer ist entzwei
Und wo sonst nur die Angst war
Ist das Kind auf einmal frei

Mein Weg ist mein Weg ist mein Weg
Und kein Schritt führt mich jemals mehr zurück
Mein Weg ist mein Weg das ist mein Weg
Mit Schatten und mit Tränen
Mit Lachen und mit Glück
Mein Weg, das ist mein ureigener Weg

Und kein Schritt führt mich jemals mehr zurück
Mein Weg ist mein Weg ist mein Weg
Mit Schatten und mit Tränen
Mit Lachen und mit Glück
Mein Weg, das ist mein ureigener Weg
Das ist mein Weg
Mein ureigener Weg
Das ist mein Weg
Mein Weg

Und ich geh nicht mehr zurück

 

Ich hatte begriffen, dass ich selbst die Verantwortung übernehmen musste und konnte. Durch die Krankheit habe ich außerdem angefangen, mehr auf meine innere Stimme zu hören. Ich respektiere heute meine eigenen Grenzen besser und sage nein, wenn es notwendig ist. Auch gegenüber meinen Behandlern. Ich musste erst einmal lernen, mich nicht von der Autorität eines Arztes beängstigen zu lassen. Angst blockiert das Denken und Handeln. Für meine Gesundung war wesentlich, mir der Einheit von Körper, Geist und Seele bewusst zu werden und mich mit den Problemen zu befassen, die mich krank machten. Einem Menschen, der mich über Jahrzehnte immer wieder gekränkt hatte, konnte ich endlich verzeihen. Das erst gab mir die Chance auf Heilung. So fand ich meinen Seelenfrieden und kann heute das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen annehmen. Ich habe festgestellt, dass ich die Welt nicht verändern kann, aber meine Einstellung dazu. Signal 2/2012: Gisela Söfftge, vor vielen Jahren....

Ich bin von der Reinkarnation überzeugt, seit ich 26 Jahre alt war. Was einige für eine besondere Gabe oder ein Talent zu halten scheinen, das ist nach meiner Ansicht die Frucht langer, in vielen Leben erworbener Erfahrung. Wir alle werden viele Male wiedergeboren, leben viele Leben, sammeln Erfahrungen und entwickeln uns weiter. Die scheinbar intuitive Gabe ist in Wirklichkeit das Produkt langer Erfahrung aus mehreren Reinkarnationen. Henry Ford (1863 - 1943) zur Reinkarnation

Viele Menschen lernte ich dort kennen, die trotz schwerer Erkrankung gesund geworden sind. Sie wurden spontan geheilt, bekamen einen neuen Zugang zu ihrer Erkrankung und hatten so trotz allem eine gute Lebensqualität. Niemand kann mir sagen, mit was ich zufrieden sein kann oder möchte. Den Weg durch die Krebserkrankung kann kein anderer für mich gehen. Nur ich selbst. Wie müde und mutlos man sich manchmal fühlt, weil man nicht weiß, wie es weitergeht und ob man es schafft. Es lohnt sich aber, immer aktiv an seiner Gesundung mitzuarbeiten und den Mut zu haben zu widersprechen, wenn man mit Therapien nicht einverstanden ist. Es ist wichtig, sich auch Begleitung und Unterstützung einzuholen, wenn man sie braucht. Das Leben ist so schön, und es hält so viel für uns bereit. Ich darf mich trauen! Ich wünsche allen Betroffenen Kraft und Mut auf allen Wegen. Quelle: Schoen, C. (Hrsg.): Alles ist möglich auch das Unmögliche. Ein Mutmach-Buch. St. Benno-Verlag 2011, 128 Seiten. Signal 1/2012: Iris Kamann, Trotz Widerständen - ich gehe meinen Weg

 

Grabspruch des Erfinders des Blitzableiters: Hier ruht der Leib des Buchdruckers Benjamin Franklin als Speise für die Würmer, gleich dem Einband eines alten Buches, aus dem der Inhalt herausgenommen und seiner Aufschrift und Vergoldung beraubt ist. Aber das Werk selbst wird nicht verloren sein, sondern es wird wieder erscheinen in einer neueren, schöneren Ausgabe, durchgesehen und verbessert von dem Verfasser. Benjamin Franklin (1706 - 1790) zur Reinkarnation

 

Was ist Wandlung? Eine Form scheint auf, die andere verschwindet. Kann man sagen, dass der Schmetterling eine Raupe war? Eine Substanz in der Raupe nimmt die Form des Schmetterlings an. (Swami Prajnanpad) Die Krebsdiagnose 2008 hat mich aus meinem sicheren Alltag geschleudert. Heute, im Jahr 2011 würde ich sagen, dass ich mich auf eine Reise ins Leben begeben habe.

Ich habe mich künstlerisch mit dem Thema Krebs auseinandergesetzt. Dabei sind Arbeiten mit programmatischen Titeln entstanden: »Aus Krebs wird Liebe«, »Aus Tumor wird Heilen«, »Aus Cancer wird Change«. Es sind Bücher, in denen jeweils eine Buchseite einem Wort gewidmet ist, die Buchstaben eines jeden Wortes habe ich mit Gedanken, Gebeten, Gedichten und Bildern gefüllt. Signal 4/2011: Ellen Volkhardt, Was mich trägt und stärkt: Aus Krebs wird Liebe

 

Die moderne westliche Menschheit befindet sich auf einem Schiff, dass aus so grossen Mengen von Eisen und Maschinen besteht, dass es die Nadel des Kompasses auf sich selbst ablenkt, so dass dieser den Weg nicht mehr weisen kann. In dieser Situation hilft es nicht, noch klügere Ingenieure auf die Kommandobrücke zu holen. Man muss sich nach den Menschen umsehen, die noch wissen, nach den Sternen zu navigieren. Werner Heisenberg (1901 - 1976) zur Reinkarnation

Mehr als 19 Jahre nach der Diagnose, kann ich heute sagen: Krebs war das Beste, was mir je passiert ist. Es mag etwas seltsam klingen, doch inzwischen habe ich auf meinem Weg der inneren und äußeren Genesung Antworten auf die damalige Frage nach dem Warum bekommen. Ich habe mich intensiv mit mir selbst beschäftigt und Aspekte entdeckt, die ich nie für möglich gehalten hatte. Meine Liebe zur Natur kann ich in den bayrischen Bergen ausleben. In der Acrylmalerei und der Fotografie habe ich eine kreative Ausdrucksmöglichkeit als Ausgleich für den normalen Alltagsstress gefunden. Diese Art, die Seele baumeln zu lassen, führt mich immer wieder zu einer inneren Balance und Ruhe. Auf die Signale meines Körpers achte ich weiterhin sehr und gehe bewusst mit mir um. Signal 3/2011: Bert Heuper, Aus drei Monaten wurden über neunzehn Jahre

"Wenn einer 75 Jahre alt ist, kann er nicht fehlen, dass er mitunter an den Tod denke. Mich lässt dieser Gedanke in völliger Ruhe, denn ich habe die feste Überzeugung, dass unser Geist ein Wesen ist ganz unzerstörbarer Natur; es ist ein Fortwirkendes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist der Sonne ähnlich, die selbst unsern irdischen Augen unterzugehen scheint, die aber eigentlich nie untergeht, sondern unaufhörlich fortleuchtet." Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) zur Wiedergeburt

 

Ich habe die Kraft und den Mut, mein Leben in die eigene Hand zu nehmen. Außerdem habe ich gelernt, eigene Entscheidungen zu treffen und selbstverständlich die Verantwortung dafür zu übernehmen. Die Erfahrungen aus meinem Heilungsweg teile ich gerne mit anderen Betroffenen. Daher habe ich auch gemeinsam mit meiner Freundin Gudrun ein Buch veröffentlicht. Goldau, D. / Rüger, G.: Taubenherz und Löwenschmerz - Erinnerung an die weibliche Kraft. Books on Demand, ISBN 978-3-8334-8981-5; Signal 2/2011: Dagmar Goldau, Von Herz zu Herz

"Ich bin gewiss, wie Sie mich hier sehen, schon tausendmal dagewesen und hoffe wohl noch tausendmal wiederzukommen." 25.1.1813 an Johann Daniel Falk

Dies ist mein Leben, ein anderes habe ich nicht. Ich tue das, was mir richtig erscheint, und freue mich über jeden Tag, der mir Möglichkeiten gibt, mich aufs Leben einzulassen, das zu tun, was mir wichtig ist ohne Schmerzen. Ich habe ein Gefühl von Endlichkeit,  das mich jetzt die Gegenwart genießen lässt und nicht erst wenn sie Vergangenheit geworden ist. Und ich führe auch kein Leben in der Warteschleife: „Wenn ..., dann ...” Signal 1/2011: Liesel Polinski, Hauptsache gesund!?

"Jede Geburt ist Wiedergeburt." Wilhelm Busch

Wir werden aktiv und haben begriffen, dass wir unsere „besten Ärzte″ sind. Deshalb lautet unser Motto: Wir geben niemals auf! Signal 4/2010: Martin Freudenstein, Niemals aufgeben!

Die Lehre von der Wiederverkörperung ist weder widersinnig noch nichtssagend. Zweimal geboren zu werden ist nicht wunderbarer als einmal. Auferstehung ist das Eins und Alles der Natur." Voltaire (1694 - 1778) zur Wiedergeburt

 

Tiefe Dankbarkeit. Heute bin ich frei und im Frieden mit meiner Vergangenheit. Das, was war, gehört zu meiner Lebensgeschichte; es hat mich zu dem Menschen werden lassen, der ich jetzt bin. Ganz bewusst spüre ich intensive Lebensfreude, Leichtigkeit und einen inneren Reichtum mit den vielen Möglichkeiten, die mir das Leben schenkt.

Der Schlüssel zu meiner Heilung lag darin, mich nicht durch Angst oder Hilflosigkeit bestimmen zu lassen, sondern in tiefem Kontakt mit mir selbst, Verantwortung für mich zu übernehmen. Es ist mir bewusst, dass ich auf diesem Heilungsweg Schritt für Schritt wunderbar geführt worden bin.

Signal 3/2010: Brigitte Dinner, Wie meine Krise zur Chance wurde

Reinkarnation und Karma bilden einen wundervollen, ganz unvergleichlichen Weltmythos, gegen den wohl jedes andere Dogma kleinlich und borniert erscheinen muss. Richard Wagner (1813 - 1883) zur Reinkarnation

Ein Geschenk, für das ich dem Krebs danke. Ich sehe ihn nicht als Feind. Wäre er nicht gewesen und eine riesige Portion Gottes Segen, wäre ich nicht an dem Punkt wie heute, den ich um nichts auf der Welt mehr eintauschen will. Ich bin mir wirklich nahe und weiß, was ich fühle und denke. Signal 2/2010: Sabine Hötzel, Auf dem Weg der Heilung

Der ganze Frühling ist mir ein Bild der Unsterblichkeit, der Schönheit, der Auferstehung, und mein Zug dahin ist vor dem Herrn der Natur eben so untrüglich, als der Zug des wandernden Vogels, der Gang der untergehenden Sonne. Johann Gottfried Herder (1744 - 1803) zur Reinkarnation:

Jeden Morgen empfinde ich es als eine Gnade, aufwachen und den Tag begrüßen zu dürfen. Und jeden Morgen mache ich einen inneren Freudentanz, denn ich liebe das Leben. Mir geht es gut. Buch: Dem Krebs davonleben – Wir haben die Chance. Signal 1/2010: Annette Rexrodt von Fircks, Gemeinsam gesund werden

Alles was mich die Wissenschaft bisher gelehrt hat, bestätigt meinen Glauben in eine spirituelle Wiedergeburt nach dem Tod. Ich glaube an eine unsterbliche Seele. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass sich nichts in Nichts auflösen kann. Das Leben und die Seele können sich deshalb unmöglich in Nichts auflösen und sind deshalb unsterblich. Werner Von Braun zur Reinkarnation

Vor 14 Jahren habe ich den Krebs als Geschenk angenommen und mich dafür bedankt, weil mir ja als Alternative nur das Hadern mit meinem Schicksal geblieben wäre. Heute weiß ich, dass es ein Geschenk war. Um zu überleben, habe ich Dinge, die mir schaden, aus meinem Leben entfernt – das fing bei Zigaretten an und hörte bei falschen Freunden auf. Alles, was gut für mich war, habe ich in meinen Alltag integriert. Somit wurde ich immer gesünder und immer glücklicher und lebe nach dem heilenden Motto: Ich liebe, was ich tue. Ich liebe, wo ich bin. Ich liebe, mit wem ich bin. Buch: „Noch einmal lieben – Mein Weg vom Brustkrebs zur Wiederentdeckung der Weiblichkeit″ Andrea Sixt bei Goldmann. Signal 4/2009:, 14 Jahre danach

Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich in früheren Jahrhunderten gelebt habe und dort an Fragen gestossen bin, die ich noch nicht beantworten konnte: dass ich wiedergeboren werden musste, weil ich die mir gestellte Aufgabe nicht erfüllt hatte. Wenn ich sterbe, werden - so stelle ich es mir vor - meine Taten nachfolgen. Ich werde das mitbringen, was ich getan habe. Carl Gustav Jung (1875 - 1961) zur Reinkarnation

Diese Krankheit hat mir mehr gebracht, als sie mir genommen hat: Früher stand ich auf meiner Hierarchieliste auf dem letzten Platz. So sind ja viele von uns erzogen: „Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.“ Und „erst die Arbeit und dann das Vergnügen.“ Diese wohlgemeinten Sprüche sind in der Folge oft fatal. Heute gilt meine größte Verpflichtung meinem eigenen Wohlergehen. Wenn es mir nicht gut geht, wenn ich krank bin oder sterbe, nutzt das meinen Patienten und meiner Familie auch nicht. Signal 3/2009: Lutz Wesel, Das Leben ist zerbrechlich und kostbar

Dieser Weg

Liedtext

Xavier Naidoo

Also ging ich diese Straße lang und die Straße führte zu mir
Das Lied das du am letzten Abend sangst spielte nun in mir
Noch ein paar Schritte und dann war ich da, mit dem Schlüssel zu dieser Tür

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr

Es war nur ein kleiner Augenblick, einen Moment war ich nicht da
Danach ging ich einen kleinen Schritt und dann wurde es mir klar

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr

Manche treten dich
Manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf
Manche segnen dich
Setz' dein Segel nicht
Wenn der Wind das Meer aufbraust
Manche treten dich
Manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf
Manche segnen dich
Setz' dein Segel nicht
Wenn der Wind das Meer aufbraust, oh

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr

Dieser Weg
Dieser Weg ist steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr

Dieser Weg
Dieser Weg

Quelle: LyricFind

Songwriter: Philippe Van Eecke / Xavier Naidoo

Songtext von Dieser Weg © Warner Chappell Music, Inc

 

Unsere größte Angst

Unsere größte Angst ist nicht, dass wir unzureichend sind.

Unsere größte Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt.

Wir fragen uns selbst,

„Wer bin ich, dass ich brillant, prachtvoll, talentiert und sagenhaft bin?“

Tatsächlich, wer bist du, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.

Sich klein zu machen,

nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen,

hat nichts Erleuchtetes.

Wir sind hier um unser Licht zu zeigen, so wie es Kinder tun.

Wir sind dazu geboren, die Herrlichkeit Gottes die in uns ist, sichtbar zu machen.

Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem von uns.

Und indem wir unser eigenes Licht leuchten lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.

Indem wir uns von unserer eigenen Angst befreien, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

von Marianne Williamson "A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles"