Pressemitteilung: Weltgesundheitstag 7. April 2016: Die Weltgesundheit ist gefährdet durch Krebs als Massenkrankheit

Kranke Welt macht kranke Menschen

Dortmund, 7.4.2016. Wer sich am heutigen Weltgesundheitstag ernsthaft Gedanken über die Gesundheit der Bevölkerung machen möchte, kann dies im Grunde nur im Kontext mit der Gesundheit unserer Welt, der Wirtschaft, der Politik und der Natur verstehen. So ist „die aktuelle Krebsepoche geprägt durch äußeres Wachstum, dem Wachstum ohne Ziel. Genau dasselbe passiert – als Spiegel zur äußeren Welt – im menschlichen Körper durch die wuchernden Krebszellen.“ So beschreibt es Matthias J. Augsburg in seinem Buch „Das Wesen vom Krebs – Wachstum ohne Ziel“.

Die Weltgesundheitsorganisation prognostiziert eine globale Zunahme von Krebserkrankungen um 40 % bis 2025 und sogar um bis zu 70 % in den nächsten zwei Jahrzehnten. Als Ursache werden als wesentlicher Grund die Ernährung sowie schädliche Verhaltens- und Lifestyle-Gewohnheiten genannt. Obwohl viele Milliarden an Forschungsgeldern in Krebs investiert wurden in den letzten 115 Jahren , steigt die Zahl der Krebserkrankungen rasant. „Der weltweite Anstieg der Krebserkrankungen ist dramatisch“, sagte auch der Vorsitzende des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Otmar Wiestler. Nach Augsburgs Recherchen sind die Gründe noch vielschichtiger und zudem gesellschaftspolitischer Natur.

Emotionale Erstarrung als Folge unnatürlicher Lebensrhythmen

Der Mensch richtet sich seit der Industrialisierung nach Maschinenlaufzeiten, Arbeits- und Schichtzeiten, Terminen, Schulplänen und viele sogar nach dem Fernsehprogramm. Diese Entkoppelung von den natürlichen Körper- und Lebensrhythmen und der Glaube an den immerwährenden technischen Fortschritt macht krank. Das Prinzip des Schneller-Höher-Weiter fördert die Normopathie. Der Normopath tauscht sein individuelles Mensch-Sein gegen genormtes, angepasstes Verhalten ein. „Genau das geschieht bei vielen Krebspatienten“, meint Augsburg in seinem Buch. Sie können ihre innere Stimme, ihr Herz, den Herzschlag, den Rhythmus des Ich und Du nicht mehr hören. Die Folge ist emotionale Erstarrung.

Wenn wir der Seuche Krebs Herr werden wollen, müssen wir die Herausforderungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene angehen. Schon heute ist bekannt, dass wir in 30 Jahren zu wenig Menschen im arbeitsfähigen Alter haben werden, um das Rentensystem zu finanzieren. So könnte Krebs als Massenkrankheit dann ein weiteres, ernstzunehmendes Problem darstellen.

Über den Autor
Matthias J. Augsburg ist Autor, Gesundheitscoach, unabhängiger Berater und Vortragsredner. Er berät und begleitet chronisch Kranke und Firmen. Immer mehr Unternehmen suchen nach betrieblichen Abläufen, mit denen sie die gesundheitlichen Belange ihrer Mitarbeiter mit mehr Achtsamkeit behandeln können. Matthias J. Augsburg ist Gesellschafter und Begründer der gemeinnützigen Organisation Krebsheilpfad.de. Sein Buch „Das Wesen vom Krebs – Wachstum ohne Ziel“ ist im Eichbaum Verlag erschienen: in neuem Fenster öffnenwww.eichbaum-gmbh.de.

Online erschienen auf Newsmax.de

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