Radioaktivität und die Mistel

Auf meinen häufigen Reisen habe ich vielfach die Gelegenheit genutzt, die Umgebung von in der Nähe liegenden Atomkraftwerken zu besuchen. So habe ich in der Zeit von Mitte 2013 bis 2014 das Umfeld aller aktiven und auch stillgelegten AKW-Standorte in Deutschland, außer Greifswald, besucht. Ebenso war ich in der nördlichen Schweiz und habe das Gebiet östlich des französischen AKW-Standortes Fessenheim und das Gebiet um den belgischen Standort Tihange gesehen. Nach meiner Beobachtung und Dokumentation habe ich in keinem (!) einzigen Fall eine intakte Natur gefunden. Im Gegensatz zu den weiter, bis zu 70 km entfernten Gebieten, habe ich an allen Standorten, je nach Windrichtung um das AKW deutliche Vitalitätsstörungen an Bäumen bzw. auffällig viele tote Bäume gesehen oder sehr starke Populationen von wild wachsenden Misteln gefunden. Diese Wildpflanze ist seit langer Zeit als Indikatorpflanze (Zeigerpflanze) bei kontaminierten (vergifteten) Böden bekannt. Diese Indikation gilt somit ganz offensichtlich auch für Radioaktivität bzw. die erhöhte Strahlung.

 

Mistel – und meine Beobachtungen der natürlichen Vorkommen in Mitteleuropa

Einführung

Die Mistel (Viscum) ist eine natürliche Wildpflanze, die als Halbschmarotzer in verschiedenen Laub- und Nadelbäumen lebt. Misteln sind weltweit in den tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen verbreitet. Die Anzahl ihrer anerkannten Arten ist umstritten und beträgt je nach Familienabgrenzung zwischen rund 400 und über 1400.
Die Mistel ist, wie viele andere Wildpflanzen, seit vielen Jahrhunderten auch als Heilpflanze in der Volks- und Naturheilkunde bekannt. Im 20. Jahrhundert bekam die Mistel in der Krebstherapie eine zunehmende Bedeutung.

Die Mistel als Indikatorpflanze

Diese Wildpflanze ist aber auch seit langer Zeit als Indikatorpflanze (Zeigerpflanze) bei kontaminierten Böden bekannt. Diese Indikation gilt nach meinen Beobachtungen sehr deutlich und weithin sichtbar für austretende Giftstoffe aus Atomkraftwerken und Radioaktivität bzw. die erhöhte radioaktive Strahlung.
So beobachtete ich z.B. in Bitterfeld, Sachsen-Anhalt, starke Mistelpopulationen am Rand des sogenannten Silbersees. In dieses Gewässer wurden jahrelang giftige und silberhaltige Abwässer aus den AGFA-Werken eingeleitet. Aber auch an anderen Stellen sind immer wieder übermäßige Populationen in der Natur auf kontaminierten Böden zu beobachten.
Das bedeutet, dass es ganz natürliche Wildvorkommen gibt. Auf einem gesunden Boden (!) – z.B. in Apfelbäumen – lassen sich diese leicht ernten. Bei einem lokal verstärktem Auftreten kann dies aber ein deutlicher Hinweis (Indikator) auf Giftstoffe oder Radioaktivität im Boden oder aus der Luft sein.

Die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft untersuchte bereits 2006, ob ein Vorkommen von Misteln geeignet ist, auf die Belastung des Bodens mit Schadstoffen hinzuweisen.

Der Deutschlandfunk berichtete am 8.3.2006:
„Goslars hübsche Altstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO. Das verdankt die Stadt ihren reichen Erzvorkommen. Über eintausend Jahre Bergbau hinterlassen aber auch negative Spuren. Die Böden in Goslar sind stark mit giftigen Schwermetallen belastet.“

Wie sich das auf die Bäume im Stadtgebiet auswirkt, erläutert Ewald Schnug, Agrarwissenschaftler bei der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig:

„Bäume werden durch Schwermetalle gestresst, in ihrer Vitalität beeinträchtigt, und das erleichtert es dann dem Halbschmarotzer, wie der Mistel, sich leichter auf dem Baum niederzulassen.“

In der Innenstadt von München habe ich diese Beobachtung gemacht, z.B. stehen am mittleren Stadtring viele kranke, schwache Bäume mit Mistelbewuchs. Die Belastungen durch den Autoverkehr sind enorm hoch, das heißt, der Zusammenhang zwischen den kranken Bäumen und dem Befall durch die Schmarotzerpflanze Mistel als Indikator ist gegeben. Es ist somit ein Indiz für die Schwermetallbelastung des Bodens und der Luft durch Autoabgase.

Im Innenstadtgebiet Bremens dagegen wachsen Misteln trotzt der Abgase aus dem Straßenverkehr in sehr vitalen Pappeln im Stadtgebiet. Hier beträgt die Entfernung zum AKW aber auch nur 45 km. In aller Regel zeigen die mir bekannten Bäume und Wälder mit starken Mistelpopulationen eine ganz normale Vitalität, sie stehen aber auch in der Nähe von Atomkraftwerken oder durch Schwermetalle kontaminierte Böden.

Da jede Pflanze auch eine heilende Wirkung hat, schließe ich daher im Umkehrschluss auf eine natürliche Synchronisität und darauf, dass die Heilung in der Natur auch immer in der Nähe der bedürftigen oder betroffenen Menschen wächst.

Die Mistel z.B. wird unter anderem in der Krebstherapie eingesetzt, eine Krankheit, die nachweislich durch Giftstoffe aus Autoabgasen, Schwermetallen, giftigen radioaktiven Stoffen und die Strahlung selbst ausgelöst wird.

Bei der Herstellung der Mistelpräparate werden dabei aber nach meiner Recherche der Standort, der Erntezeitpunkt und die Art der Aufbereitung als Heilmittel nicht in den notwendigen Zusammenhang gebracht.

Diese Beobachtungen mache ich seit Jahrzehnten auch im Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern. Viele Menschen vernichten die sogenannten „Unkräuter“ aus ihren Garten, dabei sind es, bei genauem Hinschauen, exakt die Heilkräuter, die zum aktuellen Leid und seiner Heilung eines der Bewohner passen.

Hierzu passend habe ich auch einige Zitate von Philippus Theophrastus Paracelsus (1493–1541), eigentlich Philippus Aureolus Theophrast Bombastus von Hohenheim, deutscher Arzt und Reformator der Medizin, gefunden:

„Die Natur ist der Arzt, nicht du. Von ihr musst du schöpfen, nicht aus dir. Sie setzt zusammen, nicht du.“

„Wird die Natur geschützt, so ist sie es selbst, die alle Krankheiten heilt, denn sie weiß, wie sie sie heilen soll.“

„Die Weisheit hat keinen Feind, nur den, der sie nicht versteht.“

„Der Arzt muss beachten, dass Gott für jede Krankheit ihre Arznei geschaffen hat.“

Misteln in der Nähe von Atomkraftwerken

Das erste Mal fiel mir dieser Zusammenhang in Hamm/Westfalen auf. Hier beobachte ich seit vielen Jahren die enorm ausgeprägte Wildpopulation von Misteln in Pappeln in unmittelbarer Nähe des ehemaligen AKW, des Atomkernkraftwerks THTR-300 Hamm Uentrop an der A2. Ein Störfall mit Freisetzung von Radioaktivität am 4. Mai 1986 führte mit einiger Verspätung zu einer Phase des Stillstands der Anlage.

Hier ist mir immer wieder aufgefallen, dass die sehr stark ausgeprägte Population von Misteln ziemlich abrupt nördlich und östlich des Standorts aufhört und dies, obwohl die Vögel mit den klebrigen Mistelsamen sicher nicht plötzlich aufhören zu fliegen. Die Vögel werden sich dort ebenso niederlassen, die Mistelsamen keimen aber auf diesen nicht kontaminierten Pappelbäumen nicht.

Dagegen sind bereits von der Autobahn aus enorm große Populationen der Mistel in Pappeln und auch in einigen alten Apfelbäumen zu sehen, und zwar in südlicher und südwestlicher Richtung des ehemaligen AKW, die kurz vor Unna bzw. Kamen wieder aufhören. Meine Schlussfolgerung ist daher, dass an einem Tag oder auch mehreren Tagen durch Störfälle Giftstoffe bzw. Radioaktivität ausgetreten sind, und zwar an einem Tag bzw. an Tagen mit Wind aus Nord bzw. Nordost.

Besuch der Atomkraftwerke

Auf meinen vielen Reisen habe ich danach die Gelegenheit genutzt, die Umgebung von in der Nähe liegenden Atomkraftwerken zu besuchen. So habe ich in der Zeit von Mitte 2013 bis Mitte 2014 alle aktiven und auch stillgelegten AKW-Standorte in Deutschland, außer Greifswald, besucht. Ebenso war ich in der nördlichen Schweiz und habe das Gebiet östlich des französischen AKW-Standortes Fessenheim und das Gebiet um den belgischen Standort Triange gesehen.

Nach meiner Beobachtung und Dokumentation habe ich in keinem einzigen Fall eine intakte Natur gefunden.

Im Gegensatz zu den bis zu 70 km entfernten Gebieten habe ich an allen Standorten, je nach Windrichtung um das AKW, deutliche Vitalitätsstörungen an Bäumen bzw. auffällig viele tote Bäume gesehen. An genau diesen Baumarten an wiederum anderen AKW-Standorten fand ich sehr starke Populationen von wild wachsenden Misteln.

Die Eigenschaft dieser Wildpflanze sich als Indikatorpflanze für kontaminierte Böden zu bewähren, gilt somit ganz offensichtlich auch für Radioaktivität bzw. die erhöhte Strahlung.

Mein Fazit ist, es gibt je nach Windrichtung um jeden mir bekannten AKW-Standort entweder extreme Populationen von Misteln auf verschiedenen Arten von Wirtsbäumen oder an eben genau diesen Baumarten an anderen AKW-Standorten deutliche, bis sehr deutliche Vitalitätsstörungen, bis zu auffallend vielen toten und sterbenden Bäumen.

Auf der Internetseite des Diplom-Geografen Ralf Wessels, können Sie weltweit selbst die km Entfernung eines jeden Standort von auffällig hohen Mistelpopulationen oder einer auffallend gestörten Baumvegetation in der Natur, mit ihrem nächst gelegenen AKW Standort vergleichen:

http://www.ralf-wessels.de/Beispiele/akw.html

Die Orte

Seit Jahrzehnten kenne ich Dresden, westlich des Forschungsreaktors oberhalb der Elbhänge wachsen sehr viele Apfelbäume mit Misteln, innerhalb des gesamten Stadtgebiets (weißer Hirsch), also westlich des Reaktors, sehr große Besätze in den Akazien. Auch wurde im südlich von Dresden gelegenen Freital über lange Zeit Uran abgebaut und der Abraum ungeschützt in offenen Halden gelagert. Der giftige und radioaktive Staub konnte sich über viele Jahre mit dem Wind ungehindert verteilen.

AKW Hamm, Nordrhein-Westfalen, westlich bis Bergkamen südwestlich bis Kamen, südlich bis Wickede/Ruhr, extrem dichter Besatz in Pappeln.

AKW Würgassen, NRW, westlich südwestlich und südlich (bis 20 km) des Kraftwerks starker Besatz einzelner, alter Bäume: Apfel, Linde, Weide, Pappel, Trauerweide.

Belgien, AKW Tihange, Osterdienstag 2014, ca. 20 km rund um das Kraftwerk teils dichter Mistelbestand in Pappeln, geringste Populationen im südlicher Richtung, westlich noch in 25 km Entfernung, an der Autobahn Abfahrt Lavoir starker Mistelbesatz in alten Apfelbäumen. Im Stadtgebiet Huy einzelne Stadtbäume mit starkem Mistelbesatz, z.B. Linde, Robinie, Acer.

Auf der Weiterfahrt nach Paris, Frankreich, Osterdienstag im April 2014: Mistelbesatz in Pappeln im Bereich der Stadt Creil und Park Asterix und am Flughafen Charles de Gaulle. In der Nähe stehen keine AKWs. Den sehr wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen Giftstoffen und diesen auffälligen Mistelbeständen konnte ich aus dem Pkw heraus auf die Schnelle nicht finden. Auch meine nachfolgenden Recherchen, ohne die notwendigen Ortskenntnisse, brachten keine Ergebnisse.

Tschernobyl, hier kann man auf Fotos immer wieder Mistelpopulationen sehen.

München, am Stadtring stehen eine ganze Reihe Straßenbäume mit Mistelbewuchs eventuell hat das mit dem Forschungsreaktor in der Nähe von München zu tun, oder einfach mit der enormen Luftverschmutzung.

Am Mittwoch, 30. April 2014, war ich in Karlsruhe im Bereich des ehemaligen, 1971 stillgelegten Forschungsreaktors mit dem Pkw unterwegs. Hier sind mir keine Mistelpopulationen im direkten Zusammenhang mit diesem Standort aufgefallen. Auf dem Weg Richtung Karlsruhe in nördlicher Richtung, ich hatte mittags den Termin in Hohberg, sind mir auf der Autobahn immer wieder Mistelpopulation in Pappeln aufgefallen, und zwar auf der Höhe Straßburg und dann Richtung Karlsruhe.

Am 2. Mai 2014 bin ich von Weingarten Richtung Philippsburg zum AKW gefahren, ab der Stadt Bruchsal, d.h. südöstlich des Kraftwerksstandortes, sind bereits auffällige Mistelpopulationen zu sehen. Westlich des Standortes habe ich zusätzlich auch Weiden gefunden.

Beim AKW Biblis sind auffällige Populationen bei Pinus (Kiefer) südlich des Standortes zu finden westlich bis Worms, ca. 20 km, keine Auffälligkeiten, dann aber umso mehr in nördlicher Richtung noch in 30 km Entfernung in Nierstein dichter Bewuchs in Pappeln im Ort Nackenhausen, 35 km entfernt, steht noch eine Akazien im Ort. Diese Beobachtungen am 30. April und 2. Mai erfolgen unter eingeschränkten Bedingungen, da in diesem Jahr bereits so früh das Laub an den Bäumen voll ausgeschlagen ist.

Im Bereich des AKW Kahl habe ich immer wieder viele Misteln in Pappeln und anderen Bäumen gesehen, A3 hinter Aschaffenburg Richtung Würzburg, südöstlich des AKW Kahl.

5. Mai 2014, AKW Grundremmingen bei Ulm: Von Norden kommend, bin ich in südlicher Richtung gefahren; die Landstraße macht westlich einen Bogen um das Kraftwerk. Da ich keine Zeit hatte, habe ich die Suche nach Misteln abbrechen müssen. Bis dorthin hatte ich keinerlei Mistelpopulationen entdecken können. Das hat mich sehr gewundert und erst nach einiger Zeit kam mir etwas „komisch“ vor. Zwar war die Vegetation in diesem Gebiet noch sehr stark zurück, es mag recht kalt gewesen sein. Irgendwann ist es mir aufgefallen – und dann war es mir schon sehr unheimlich! Noch niemals bin ich in einem Gebiet gewesen, in dem so viele kranke oder sterbende Bäume stehen.

11.5.2014 aus Richtung München kommend, 25 km östlich, sterbende Bäume, Gem. Welden. 10 km südlich/östlich vor dem Standort wird es deutlich stärker. Es ist sehr gruselig! Sterbende Bäume, tote Bäume aller Arten, Koniferen wie Fichten, Zypressen, Thuja. Dillingen, schwache und tote Laubbäume, Birken… Fahre auf der Bundesstraße Richtung Osten, Donauwörth. Ab 20 km Entfernung vom Standort wird es besser, die Vitalität nimmt zu. Nur noch sehr vereinzeln tote Bäume. Dieses Bild zeigt sich durchgehend bis in 40 km Entfernung, östlich vom Standort des AKW. Gruselig, so etwas habe ich auf meinen vielfältigen Reisen auf der ganzen Welt noch nicht gesehen – aber keine einzige Mistelkrone!!

5.5.2014 westlich von München, M-Ludwigsfeld, A99, junge Weiden mit jungen Misteln. Große Pappeln mit älteren Mistelkronen (AKW Garching, nördlich von München).

11.5.2014, A8 Richtung Augsburg, durchgängig entlang der BAB sichtbar, Misteln in Pappeln, noch bis 35 km Luftlinie westlich des AKW Garching. Auffällig: sehr viele junge Mistelkronen, ca. 5–7 Jahre alt.

13.5.2014, B2 bei Augsburg: Bäume nicht vital, ca. 40 km südlich/östlich von Grundremmingen.

13.5.2014 Garching: A8 Augsburg-München A99, 25 km westlich des AKW Garching; junge Mistelkronen in Pappeln. Ab hier scheinen die Bäume einen Moment auch insgesamt wieder vitaler zu sein. Bis München dann die ganze Zeit tote und sterbenden Bäumen: Larix, Betula, Picea – Bäume insgesamt vitaler, aber immer wieder punktuell schwache oder sterbende Bäume. Auf der A92 nördlich München vereinzelt alte Mistelkronen in Pappeln; A92 Unterschleißheim.

Nord-westlich von München; nördlich von München keine Pappeln, z.B. Freising keine Misteln zu sehen. Baumlandschaft insgesamt vital.

13.5.2014 AKW Isar, A92 München-Landshut: 45 km östlich vom AKW plötzlich alte, tote Bäume; ähnliches Bild wie östlich vom AKW Grundremmingen (Moorgebiet?). Die Vegetation ist auch hier wieder insgesamt im Austrieb gegenüber dem vorherigen Gebieten etwas zurück, z.B. bei der Esche. Bei weiterer Fahrt Richtung AKW immer mehr abgestorbene Zweige, Triebspitzen zu sehen. Östlich des AKW hört diese Beobachtung in ca. 20 km Entfernung auf. Ab hier sieht die Baumvegetation wieder besser aus, vitaler, der Austrieb weiter.

Insgesamt in dem ganzen Gebiet rund um das AKW Isar keine Misteln zu sehen, nur ein Baum bei Wörth ist von der A 92 aus zu sehen, eine Pappeln mit einigen, wenigen Mistelkronen.

Sonst sind keine Misteln zu sehen, obwohl die Bäume in dem gesamten Gebiet krank, geschwächt sind!

14.5.2014 AKW Grafenrheinfeld: A70 Bamberg-Schweinfurt; A71 Schweinfurt Richtung Norden; A7 Schweinfurt Richtung Süden und A7 Schweinfurt Richtung Nord-Westen: im gesamten Gebiet sehr vitale, normale Baumvegetation, keine einzige Mistel gesehen!

22.5.2014 AKW Brunsbüttel und AKW Brokdorf: Bundesstraße von Osten kommend, von Neumünster; ca. 45 km Entfernung: Vitalitätsverlust einzelner Bäume – Picea, Betula, Eichen, Pappeln, Eschen, Erlen. A23 HH-Heide 30 km Entfernung Vitalitätsverlust bei Pappeln, einige tote Fichten. Vitalitätsverlust bei Weiden. 12 km nördlich/östlich einzelne, sterbende Bäume; Vitalitätsverlust bei deutlich mehr Bäumen sichtbar – auch deutlich zu wenig Laub.

Nordöstlich AKW Brokdorf, B5 im gesamten Landschaftsbild zu sehen: Immer mehr Bäume haben zu wenig Laub, dürre, abgestorbene Triebspitzten. 6 km östlich vom AKW, in St. Margareten, immer wieder tote Bäume, deutlicher Vitalitätsverlust. Nördlich des AKW wird es wieder etwas besser. 3 km Entfernung zum AKW: Eschen und Eichen sind im Laubaustrieb deutlich zurückgeblieben, besonders Pappeln und Birken leiden sehr: matt, fehlende Strahlkraft und/oder zu wenig Laub. Das Bild setzt sich in der gesamten Landschaft auch bei der Weiterfahrt in südlicher/südöstlicher Richtung fort. 10 km südlich/östlich Fährverbindung nach Wischhafen über die Elbe.

Das AKW Stade liegt ca. 40 km, in südlicher Richtung entfernt. Weiterfahrt Richtung Stade B 495. Weiterhin das vorher beschriebene Landschafts-Baum-Bild. 23 km nördlich AKW Stade Pappeln, Birken, Fichten, Erlen sterben! Circa 38 km südlich vom AKW Brokdorf entfernt und ca. 14 km nördlich vom AKW Stade, in Barnkrug, werden die Bäume in der Landschaft wieder vitaler. In Bützfleth, im südlichen Teil der Stadt, sind die Bäume wieder normal, vital: Koniferen, Fichten, Birken. Auch die Eschen sind im Austrieb weiter, die Bäume im Landschaftsbild sind in Ordnung, Entfernung AKW Brokdorf: ca. 40 km, Entfernung AKW Stade ca. 10 km.

22.5.2014 AKW Stade: 5 km westlich, in der Ortschaft Schnee, wieder mehr Bäume mit Vitalitätsverlust, einzelne Bäume mit dürren Triebspitzen, immer nur einzelne Bäume, nicht im gesamten Landschaftsbild zu sehen. Südlich Stade B71/74 Richtung Bremervörde sind die Bäume, ist die Vitalität, schnell wieder im normalen, gesundem Bild zu sehen.

22.5.2014 AKW Unterweser, südlich Bremerhaven, B71/74 aus Stade kommend: ca. 30 km östlich des AKW erste Bäume mit Vitalitätsverlust bei verschiedenen Bäumen, Birken etc. zu sehen, bis dahin ein sehr vitales Landschaftsbild: Birken etc. B71 Heerstedt tote Bäume, einzelne Eschen sind im Austrieb zurück. BAB Auffahrt 21 km Entfernung zum AKW, deutlicher Vitalitätsverlust, Eschen im Austrieb zurück. Bei den Birken gleiches Bild wie rund um Brokdorf, Stade, Isar & Co. A27 Abfahrt Stotel A27/B437, 15 km nördlich/östlich AKW Unterweser. B212 4 km westlich des AKW das gleiche Bild: Jetzt allgemeiner Vitalverlust bei immer mehr Bäumen. In unmittelbarer Nähe des AKW, in der Straße vor dem AKW, sehr deutlicher Vitalverlust bei den Erlen. Südlich ca. 4 km Weiden schwach, B437 auch Birken, Eschen etc. Eschen im Austrieb zurück noch 15 km, in Varel, 25 km westlich des AKW, deutlicher Vitalverlust bei Koniferen und anderen Bäumen, Betula & Co. etc.

23.5.2014 Fahrt von Westerstede nördlich nach Lingen. A31 bis zur Ems, ganze Strecke entlang der BAB viele schwache Bäume, Spätaustrieb oder Sträucher abgefressen von Raupen? Bis kurz hinter dem Elbtunnel. Dann sind die Bäume und das Landschaftsbild in Ordnung (A31, 62 km bis AKW Lingen). A31, 25 km nördlich: Vitalitätsverlust auch bei Larix und Betula. Im Bereich des AKW und der Stadt Lingen gesunde Bäume, keine Auffälligkeiten, keine Misteln. AKW Lingen, gesunde Birken direkt vor dem Kraftwerk.

17.6.2014 AKW Olten, 31 km nördlich/östlich Vitalitätsverlust an Bäumen, sterbende Triebspitzen. In 25 km Entfernung haben die Buchen braunes Laub; bei näherer Betrachtung sind die Blattränder trocken. Seit mehreren Jahren Triebsterben. Birken sind nicht vital bis 40 km vor Buchs. Das Gesamtbild bei den Buchen erinnert an den Herbst. Das Bild setzt sich auch südlich des Kraftwerks fort, auch bei Eschen sind trockene Triebspitzen zu sehen. In 26 km Entfernung erinnern die Wälder an den Herbst. 50 km westlich auch einzelne Bäume, ca. 40 km nördlich/östlich des AKW Mühleberg, 31 km nördlich/östlich starke Zunahme des Herbstbilds. Baumsterben in Wäldern zu sehen, Buchen und Birken extrem, Buchensterben. 13 km östlich des AKW massive braune Blätter an Buchen und Baumsterben. A6 südlich Bern, 35 km vom AKW sind die Buchen nicht mehr braun, aber bei vielen Bäumen, Acer, Pinus u.a. Laubbäume Vitalitätsverlust und Triebspitzendürre. 50 km südlich Verbesserung der Situation.

Ich hatte die Gelegenheit genutzt, um mit einem Waldbesitzer in der Nähe von Buchs zu sprechen. Er hatte die Information bekommen, dass die trockenen Blattränder in den Buchenwäldern auf die enorme Trockenheit in diesem Jahr in der Verbindung mit der besonderen Bodenbeschaffenheit in der Region zurückzuführen sei.

18.6.2014 AKW Döttingen und Leibstadt, gleiches Bild wie beim AKW Olten und Mühlhausen. Birken schwach und Buchen braun bis Stadt Buchs (70 km östlich), 30 km südlich. In der Nähe der AKWs nimmt die Intensität nur etwas zu und es sind tote Bäume zu sehen.

19.6.2014, Rückfahrt nach Dortmund, ab nördlich von Basel hört die Buchentrockenheit auf. A5 südlich Basel (Basel Hafen, Misteln in Pappeln) 30–35 km südlich des AKW Fessenheim Vitalitätsstörungen bei Pappeln, viele tote Bäume. 22 km südlich, A5 auffällig viele tote Bäume und laubschwache Pappeln. A5 Fahrtrichtung Norden, linke Seite 1x kurz vor der Abfahrt Hartheim 64b auf Höhe AKW so viele tote und sterbende Bäume links und rechts der Autobahn, vereinzelt Akazien mit Misteln zu sehen.

19.6.2014 100 km südlich Karlsruhe, A5 Abfahrt Lahr erste Misteln in Pappeln, ca. 40 km südlich von Straßburg. In diesem Gebiet hat es auch lange nicht geregnet, trockenes Gras/schwache Erlen, tote Bäume, Eschen dürr, sehr dürr. Die Autobahnböschungen sind sehr trocken. Diese Bäume und Büsche vertrocknen oder sind schon tot. Abfahrt Straßburg-Nord/Achern Misteln in Pappeln, dann Pause, keine Misteln mehr zu sehen. Ungefähr 30 km südlich Karlsruhe dann wieder Misteln in Pappeln, kurz vor der Abfahrt Rastatt-Nord. In Karlsruhe-Durlach einzelne Misteln in Pappeln, die Bäume im Stadtgebiet sind vital.

26.6.2014 A45 Herborn sterbender und kranker Wald, Kiefern, Fichten, Buchen, Säulenpappeln, ca. 65 km bis Mühlheim-Kährlich und 85 km bis Kahl. Weiter südlich Richtung München ist dann der Wald wieder ok.

21.9.2014 AKW Grohnde, Entfernung nach Hannover ca. 60 km, Mistelpopulationen südlich/westlich entlang der A2 und im Stadtzentrum von Hannover. Rückfahrt von Hannover nach Dortmund, B6 Hannover-Leinhausen AKW südlich der A1, Misteln zu sehen. Nur wenige km weiter westlich der A2 sind die Pappeln wieder ohne Bewuchs von Misteln. 40 km nördlich des AKW, an der Abfahrt Lauenau, Misteln in Pappeln von der A2 aus sichtbar. Südlich der A2 in der Nähe der Abfahrt Rehren und weiter auf der Fahrt Richtung Dortmund auf Höhe des Dorfes Bernsen südlich der A2 Pappeln mit Mistelkronen zusehen, auch nördlich der A2 in Höhe der Abfahrt Bad Eilsen Ost. Weiter auf der A2, Abfahrt Veltheim, ca. 45 km nördlich/westlich des AKW, im Bereich Porta Westfalika, dann nur noch vereinzelte Misteln zu sehen. Ungefähr 30 km westlich des AKW, Abfahrt Exter, keine Misteln mehr zu sehen.

28.9.2014, B482 auf Höhe Minden, Pappelmisteln zu sehen, 43 km nördlich/westlich des AKW Grohnde.

Matthias J. Augsburg, Dortmund, 20.11.2015

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Misteln
http://www.deutschlandfunk.de/misteln-helfen-bei-der-suche-nach-verseuchtem-boden.697.de.html?dram:article_id=74322
http://www.nhv-theophrastus.de/site/index.php?option=com_content&view=article&id=95:grundprinzipien-paracelsischer-heilweise&catid=28:der-arzt-paracelsus&Itemid=125
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300

Die Natur ist der Arzt, nicht du. Von ihr musst du schöpfen, nicht aus dir. Sie setzt zusammen, nicht du.
— Philippus Theophrastus Paracelsus, deutscher Arzt und Reformator der Medizin

Schreibe einen Kommentar